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21.01.2010

Energie sparendes Krankenhaus


KEH erhält erneut BUND-Gütesiegel

 

Das Königin Elisabeth Herzberge Krankenhaus (KEH) in Berlin konnte jetzt bereits zum zweiten Mal das BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ entgegennehmen. In ihrer Laudatio wies Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher darauf hin, dass Berlin stolz sein könne, bei der Energieeinsparung im Krankenhausbereich „die Nase vorn“ zu haben. Bundesweit könnten nur 29 Krankenhäuser die BUND-Plakette vorweisen – davon acht Häuser aus Berlin. 

Bei der Übergabe der Urkunden (v.l.n.r.): Andreas Jarfe, Landesgeschäftsführer des BUND Berlin e.V., André Jasper, Geschäftsführer der Evangelischen Elisabeth Klinik, Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. med. Iris Hauth, Ärztliche Direktorin und Geschäftsführerin im St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee, Dr. Rainer Norden, Vorsitzender Geschäftsführer im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, sowie Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur GmbH.

Insgesamt wurden drei konfessionelle Berliner Krankenhäusern ausgezeichnet, neben dem KEH die Evangelische Elisabeth Klinik und das St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee. Zusammen haben die drei Kliniken binnen eines Jahres 360 Tonnen Kohlendioxid und rund 300.000 Euro Energiekosten eingespart.

Das BUND-Gütesiegel wird seit 2001 vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. vergeben. Kriterien für die Auszeichnung sind die nachweisliche Reduzierung von mindestens 25 Prozent des Ausstoßes an klimaschädlichem Kohlendioxid oder die Senkung des Energiebedarfs insgesamt unter den Durchschnitt vergleichbarer Kliniken. Bei einer Verlängerung muss ein Haus zusätzlich kontinuierlich Energie eingespart haben. KEH-Geschäftsführer Dr. Rainer Norden betonte, dass der christliche Auftrag zu einem sorgsamen Umgang mit der Schöpfung motiviere. „Wir tun es nicht, um eine Plakette zu erhalten“, unterstrich Dr. Rainer Norden, „sondern wir senken den Verbrauch, weil wir verantwortlich mit Gottes Schöpfung umgehen wollen.“


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