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03.02.2012

Europäischer Epilepsietag am 14. Februar


Epilepsie und Arbeit - Zentralveranstaltung in Bethel

Am Europäischen Epilepsietag lädt die Deutsche Epilepsievereinigung in Kooperation mit den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zu einer bundesweiten zentralen Aufklärungsveranstaltung nach Bethel ein. Über das Thema „Epilepsie und Arbeit“ können sich Menschen mit Epilepsie, Angehörige und Fachleute am 14. Februar von 10 bis 15 Uhr in der Neuen Schmiede in der Handwerkerstraße in Bielefeld-Bethel informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Vormittag stehen Kurzvorträge von Betheler Epilepsie-Experten mit der Möglichkeit zur Diskussion auf dem Programm. Um 13 Uhr beginnt ein „Markt der Möglichkeiten“ mit Aktions- und Informationsständen. Hier stehen Fachleute des Epilepsie-Zentrums Bethel und Menschen mit Epilepsie für Gespräche und Beratung zur Verfügung. Vertreten sind unter anderem das Betheler Berufsbildungswerk, Werkstätten, Fachdienste, die Epilepsieklinik Mara sowie Schulen und eine Gruppe Studierender mit Epilepsie. Auch die Deutsche Epilepsievereinigung, in der die Selbsthilfegruppen organisiert sind, bietet Informationen an.

Epilepsien sind weit verbreitet: Rund 500 000 Menschen sind in Deutschland von der Krankheit betroffen. Weniger verbreitet ist das Wissen über Epilepsien. Die Betroffenen stoßen immer wieder auf Vorurteile. So ist ihre Arbeitslosenquote deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung, weil viele Arbeitgeber bei ihnen von einem erhöhten Gefährdungsrisiko ausgehen. Dabei sind Menschen mit Epilepsie in den meisten Berufen uneingeschränkt einsetzbar, wenn ihre Epilepsie gut behandelt ist und keine Anfälle mehr auftreten. Bei der Zentralveranstaltung werden auch die berufsgenossenschaftlichen Empfehlungen für die Beurteilung der beruflichen Eignung von Menschen mit Epilepsie vorgestellt.


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