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14.02.2012

Europäischer Epilepsietag in Bethel


Sie wollen zur Aufklärung beitragen: (v. l.) Norbert van Kampen (vorne), Vorsitzender der Deutschen Epilepsievereinigung, Stefan Conrad, Vorstand der Deutschen Epilepsievereinigung, und die Betheler Fachleute Heike Elsner, Rupprecht Thorbecke, Ingrid Coban und Dr. Ulrich Specht.

Foto: Paul Schulz

Bessere Chancen durch Hilfen zur Arbeit

Premiere für Deutschland: Der Europäische Tag der Epilepsie wurde im vergangenen Jahr in Straßburg eingeführt, heute am 14. Februar gab es die erste zentrale Veranstaltung in Deutschland. In Bielefeld-Bethel informierten Fachleute über das Thema „Epilepsie und Arbeit“. Eingeladen hatte die Deutsche Epilepsievereinigung e. V. in Kooperation mit den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

Die Arbeitslosigkeit ist bei Menschen mit Epilepsie deutlich höher als in der allgemeinen Bevölkerung. Während 66 Prozent der Menschen ohne Epilepsie im erwerbsfähigen Alter eine berufliche Tätigkeit ausüben, sind es bei Menschen mit Epilepsie nur 45 Prozent. Lückenhaftes Wissen über die Erkrankung sowohl bei Arbeitgebern als auch bei den Betroffenen führt dazu, dass diese weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Bethel verfügt über ein umfassendes Netzwerk an Hilfen für Menschen mit Epilepsie. Studien zeigen, dass Patienten, die das große Angebot an Hilfen zur Arbeit und beruflichen Rehabilitation nutzen, in geringerem Maße arbeitslos sind. Ein kompetenter Ansprechpartner ist auch die Deutsche Epilepsievereinigung, die zu unterschiedlichsten Themen eine Beratung anbietet und Fachleute vermittelt.


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