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03.06.2015

EvKB wird Spezial-Klinik für Arbeitsunfälle


Im Ev. Krankenhaus Bielefeld werden auch schwerstverletzte Patienten versorgt, deren Verletzungen auf einen Arbeitsunfall zurückzuführen sind.

Wenn jede Minute zählt: Das neue Heli-Deck auf dem Haus Gilead I ermöglicht einen besonders schnellen Weg in den Schockraum.

Unfallchirurgie gehört zu den Top Ten in NRW

Das Ev. Krankenhaus Bielefeld (EvKB) darf auch weiterhin Schwerstverletzte nach Arbeitsunfällen behandeln. Das hat der nordrhein-westfälische Landesverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung entschieden. Nach einer Neuordnung der berufsgenossenschaftlichen medizinischen Versorgung dürfen sich jetzt nur noch die besonders geeigneten Krankenhäuser am Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) beteiligen. Dafür müssen sie speziellen personellen, apparativen und räumlichen Anforderungen genügen. Durch die Neuordnung konzentriert die Berufsgenossenschaft die Leistungen in Nordrhein-Westfalen auf 10 Krankenhäuser. Ihr Ziel ist es bundesweit die beteiligten Kliniken von vormals 600 auf 100 zu reduzieren.

Um zu den Top Ten in NRW zu gehören, hat das EvKB im vergangenen Jahr rund sechs Millionen Euro investiert. Dazu gehörten zum Beispiel der Neubau des Hubschrauber-Landedecks mit einer direkten Fahrstuhlverbindung in den Schockraum und die Umgestaltung der Operationsräume nach neuestem Standard. Den Schwerstverletzten steht ein interdisziplinäres Team von Spezialisten wie Neuro-, Thorax- und Gefäßchirurgen zur Verfügung. Alle zwei Jahre überprüft die Berufsgenossenschaft, ob die Kriterien für das SAV im EvKB erfüllt sind. Die nächsten SAV-Kliniken liegen in Minden und Münster.


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