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31.05.2010

Experten aller Bethel-Standorte treffen sich


Die Organisatoren Wolfgang Roos-Pfeifer, Abteilung Unternehmensentwicklung, Nikola Puls-Heckersdorf und Hedi Sudbrock von der Abteilung Bildung & Beratung, sowie Bethel-Vorstand Dr. Günter Wienberg luden zur Tagung nach Lünen.

Gastgeber und Redner: Prof. Dr. Ingmar Steinhart, Geschäftsführer des Stiftungsbereichs Bethel vorOrt, sprach über sozialraumorientierte Personalentwicklung.

Organisieren, vernetzen, steuern - zukünftige Aufgaben sozialer Dienste

 

„Nur Bürger integrieren Bürger“, ist Bethel-Vorstand Dr. Günter Wienberg überzeugt. Deshalb fordert er: „Die Verantwortung für das Soziale muss wieder auf mehrere Schultern verteilt werden.“ So sollen bei der Unterstützung, Begleitung oder Betreuung von Menschen, die Hilfe benötigen, auch Kirchengemeinden, Vereine und andere gemeinschaftliche Organisationen miteinbezogen werden. Organisieren, vernetzen, steuern – das seien zukünftige Aufgaben sozialer Dienste.

 

In den vergangenen Jahren haben die ambulanten und stationären Dienste und Einrichtungen Bethels gute Erfahrung damit gemacht, ihre Angebote an ihrem jeweiligen Umfeld auszurichten und die Unterstützungsleistungen dorthin zu bringen, wo sie benötigt werden. Heute sind viele dieser Unternehmungen als Teil der Sozialräume, in denen sie angesiedelt sind, nicht mehr wegzudenken. Während noch Ende der 1990er Jahre die meisten Angebote in den besonderen Ortschaften Bethel, Eckardtsheim, Homborn und Lobetal erbracht wurden, so sind die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel heute in sechs Bundesländern an über 200 Standorten vertreten. Stationäre Kapazitäten in den Ortschaften wurden abgebaut, dezentrale ambulante und offene Hilfen ausgebaut.

 

Dieser Prozess muss fortgesetzt werden, waren sich die Bethel-Experten einig, die für die Fachtagung „Sozialraumorientierung“ am 27. und 28. Mai aus allen Unternehmensstandorten nach Lünen gereist waren. „Der Grundsatz der sozialräumlichen Orientierung verfolgt konsequent die Vision Bethels“, betonte Dr. Wienberg hier vor rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und diese fordere die Inklusion aller Bürgerinnen und Bürger.


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