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04.09.2014

Fachtagung im Haus Rehoboth


Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen bleiben oft körperlich eingeschränkt, zeigen psychiatrische Symptome und haben kognitive Beeinträchtigungen. Neurorehabilitation kann ihren Zustand deutlich verbessern.

Die theologische Direktorin des Ev. Krankenhauses Bielefeld, Pastorin Dr. Nicole Frommann, der klinische Neuropsychologe, Björn Andersen, die MEH-Bereichsleiterin, Sandra Waters, und der Fachkrankenhausleiter, Christoph Siedersleben, (v.l.) gestalteten die Fachtagung. Foto: Schulz

Das Leben neu erlernen

Das Fachkrankenhaus Rehoboth in Bielefeld-Eckardtsheim veranstaltete jetzt eine Fachtagung zum Thema „Postakute Neurorehabilitation“. Am Beispiel der eigenen interdisziplinären Angebote konnte die Wirksamkeit neurorehabilitativer Maßnahmen für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen gezeigt werden.

In der Bethel-Einrichtung Rehoboth leben 45 Menschen, die infolge einer Hirnverletzung ausgeprägte multiple Beeinträchtigungen haben. Ursache der Schädigungen sind zum Beispiel Unfälle, Sauerstoffmangel oder Schlaganfälle. Die Betroffenen bleiben in der Regel körperlich eingeschränkt, zeigen psychiatrische Symptome und haben darüber hinaus erhebliche kognitive Defizite.

Rehabilitative Therapien verbessern oder erhalten die verbliebenen Fähigkeiten und zeigen unter anderem Strategien auf, wie die kognitiven Einschränkungen kompensiert werden können. Dadurch bekommen Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen Perspektiven für ein Leben nach dem Fachkrankenhaus-Aufenthalt aufgezeigt, in dem gesellschaftliche Teilhabe möglich ist.


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