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16.01.2014

Familiennachsorge Bethel unterstützt Familien mit Frühgeborenen zuhause


Für Familien mit Frühgeborenen setzen sich ein: (v. l.) Winfried Limbrock vom Bundesverband Bunter Kreis, die Betheler Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Franziska Noske, die Leiterin der Familiennachsorge Bethel Sibylle Meintrup, der Leiter der Pflege- und Betreuungsdienste Bethel Rainer Wolk und Dr. Rainer Böhm, ärztlicher Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums Bethel.

Luisa wog bei der Geburt 890 Gramm. Die Unterstützung durch die Familiennachsorge Bethel war für ihre Eltern Jan und Tanja Potthoff sehr beruhigend. Fotos: Paul Schulz

Die Familiennachsorge Bethel hat jetzt bei einem Fachaustausch mit Kooperationspartnern eine erste - positive - Bilanz ihrer Arbeit gezogen. Der Dienst hat seit April 2012 rund 100 Familien mit frühgeborenen Kindern betreut, ist seit November 2012 akkreditiertes Mitglied im Bundesverband Bunter Kreis und seit Juli 2013 von den Krankenkassen als Nachsorgeeinrichtung für Ostwestfalen-Lippe anerkannt.

„Auf die Eltern von Frühgeborenen kommt eine ganz schwierige Arbeit zu, wenn ihr Baby zuhause ist. Sie sind mit ihren Fragen und Problemen plötzlich auf sich alleine gestellt“, so Sibylle Meintrup, Leiterin der Familiennachsorge. Die Versorgungslücke zwischen der Krankenhausversorgung und ambulanten Hilfen werde jetzt von der Familiennachsorge Bethel gefüllt.

Zum Team gehören eine Kinderärztin, Nachsorgeschwestern und ein Psychologe. „Wir kommen zu den Familien nach Hause, beraten sie, vernetzen sie bei Bedarf mit Physiotherapeuten, der Frühförderung oder mit Kinderärzten, begleiten sie auch beim Arztbesuch oder helfen ihnen, eine Haushaltshilfe zu finden“, erläutert Sibylle Meintrup. Sie hat auch die Familie Potthoff begleitet. Deren Tochter Luisa kam mit 890 Gramm zur Welt. „Wir konnten rund um die Uhr anrufen. Das war so beruhigend“, berichteten Tanja und Jan Potthoff voller Dankbarkeit bei dem Treffen in Bethel.

An dem Fachaustausch nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Kinderklinik und des Sozialpädiatrischen Zentrums Bethel, der Pflege- und Betreuungsdienste Bethel, des Bundesverbandes Bunter Kreis, der Krankenkassen und der Kinderarztpraxen teil.


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