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04.08.2020

Ferienspiele für Kinder von Mitarbeitenden


Binnen Sekunden hatten Malte und Linus (vorne, v. l.) bei der Brandschutzübung das Feuer erfolgreich gelöscht.

Die achtjährige Lene (r.) verarztete bei der Erste-Hilfe-Schulung unter Anleitung von Hannah Manke (l.) Teamerin Lena Klieber.

Einen Blick hinter die Kulissen der Zionskirche bekamen Jakob (v. l.) und Teamerin Athessa Zinn beim Aufstieg in den Glockenturm. Fotos: Paul Schulz

Lustiges und Lehrreiches bei den „Ferien in Bethel“

Bielefeld-Bethel. Ein gezielter Wasserstoß mit dem Feuerlöscher, dann hatten Malte und Linus den Übungs-Brand erfolgreich bekämpft. Die beiden Elfjährigen waren zwei der rund 150 Mitarbeitenden-Kinder, die bei der zweiten Auflage der Ferienspiele in Bethel (FiB) teilgenommen haben. Vier Wochen lang gab es rund um die Ortschaft ein buntes Programm aus Sport-, Spiel- und Kreativangeboten, darunter Besuche der Betheler Zionskirche, der Bielefelder Kunsthalle und der Sparrenburg, des Hubschrauberlandeplatzes auf dem Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) und der Schule für Diätassistenz am Standort Johannesstift.

In Erste-Hilfe-Schulungen und Brandschutz-Workshops wurde Wissenswertes für den Ernstfall vermittelt. Hier erfuhren die Kinder etwa, wie man eine Wunde verbindet oder erfolgreich ein kleines Feuer löscht. „An einem Modell haben wir außerdem gelernt, wie sich Rauch in einem Haus verteilt und wie wichtig es ist, Fluchtwege freizuhalten“, sagte Linus im Anschluss an seinen erfolgreichen Löschversuch. Wie rund die Hälfte der teilnehmenden Kinder war auch er schon im vergangenen Jahr bei den Ferienspielen dabei. „Ich find’s cool, neue Sachen zu erleben“, erklärte er seine Motivation für die erneute Teilnahme. „Und außerdem treffe ich hier viele Freunde.“

Die FiB werden organisiert vom EvKB und dem Krankenhaus Mara, proWerk und den Betrieben Bethel in Zusammenarbeit mit Bethel.regional und den Stiftungen Sarepta/Nazareth. Kooperationspartner ist die Betheler Zionsgemeinde. Wegen der Corona-Pandemie galten in diesem Jahr besondere Hygienevorschriften und Abstandsregeln. „Wir haben Wert daraufgelegt, die einzelnen Kleingruppen räumlich voneinander zu trennen“, sagt EvKB-Personalreferent und Ferienspiele-Koordinator Christian Brenker. Außerdem habe man dafür gesorgt, dass jedes Kind täglich einen frischen Mund-Nasen-Schutz bekomme. Auf entfernte Ausflüge mit Anreisen im Bus sei bewusst verzichtet worden. „Stattdessen haben die meisten Programmpunkte in der Ortschaft Bethel und der näheren Umgebung stattgefunden.“ Ein Video mit Impressionen von den Betheler Ferienspielen 2020 gibt es unter www.bethel.de/fib.


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