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10.11.2011

Gesundheitsministerin Steffens würdigt „Kanu" und „kultür bewegt"


Barbara Steffens (r.) übergab den 1. Preis für das Projekt „Kanu" im Beisein von Bielefelds Sozialdezernenten Tim Kähler (l.) an Riki van den Broek von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel und Prof. Dr. Ullrich Bauer von der Universität Duisburg/Essen.

Den Sonderpreis für das Projekt „kultür bewegt" nahmen BSD-Leiter Dr. Lutz Worms (l.) sowie die beiden Projektleiter Johannes Luschnat und Antje Pyl von der Ministerin im Landtagsgebäude entgegen. Fotos: Reinhard Elbracht

Betheler Projekte mit Gesundheitspreis NRW ausgezeichnet 

Düsseldorf/Bethel. Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat heute im Landtag in Düsseldorf das Projekt „Kanu" – Gemeinsam weiterkommen" mit dem 1. Preis des „Gesundheitspreises Nordrhein-Westfalen 2011" ausgezeichnet. Das Projekt wird in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel in Bielefeld erprobt. Es soll dazu beitragen, dass die Belastungen in Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil reduziert werden und vorhandene Ressourcen gestärkt werden. 

Das Kanu-Projekt verbessere in beispielhafter Weise die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen", sagte die Ministerin. „Nicht nur die Erkrankten sind aber betroffen. Wir müssen die komplette Familie als System berücksichtigen, und ‚Kanu‘ stellt diesen ganzheitlichen Blick in den Mittelpunkt seiner Hilfen", so Barbara Steffens. 

„Kanu" ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Universität Duisburg-Essen und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Der 1. Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Insgesamt hatten sich landesweit 64 Institutionen mit 76 Projekten für den Gesundheitspreis beworben. 

Über einen mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis freuten sich die Initiatoren und Organisatoren des Projekts „kultür bewegt" vom Bewegungs- und Sporttherapeutischen Dienst Bethel (BSD). Mit dem Projekt werden besonders armutsbedrohte Kinder, Jugendliche und Familien sowie Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen über Sport, Kultur und Bildung gefördert. „Dieses Projekt ist etwas Besonderes, da die Prävention von psychischen Erkrankungen hier nicht direkt im Gesundheitssystem stattfindet und funktioniert", betonte die Ministerin.


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