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14.03.2011

Gewichtige Briefmarkenspenden für Bethel


Über eine zentnerschwer Briefmarkenspende kann sich (l.) Briefmarkenstellen-Leiter Hans-Werner Mohrmann freuen. WZV-Geschäftsführer Jens Kretschmer (v.l.), Recyclingwerk-Leiter Sebastian Sottek und Saskia Trögel vom Martin-Meiners-Förderverein überbrachten das Ergebnis einer Sammelaktion, an der über 400 Unterstützer aus Bad Segeberg beteiligt waren. Foto: Paul Schulz

Erfolgreiche Sammelaktionen sichern Arbeitsplätze

Starke Unterstützung für die Briefmarkenstelle in Bethel: Genau 7 777 777 Briefmarken spendete der Gemeinnützige Bürgerverein in Bad Schwartau. Seit 14 Jahren wird in der Solbadstadt gesammelt, egal ob deutsch, ausländisch, gestempelt oder ungestempelt. Das angestrebte Ziel, die Zehn-Millionen-Grenze zu knacken, kommt für die fleißigen Sammler bald in erreichbare Nähe.

Zunächst sollten es „nur“ 20 000 Postwertzeichen sein – eine für jeden Einwohner der Stadt. Doch dank einer überwältigenden Unterstützung konnte das Ziel monatlich höher gesteckt werden. Mehr als 70 Zentner an Postwertzeichen haben die Bad Schwartauer in den vergangenen Jahren in Bethel abgeliefert. Und die Sammlung geht weiter: Briefmarken können unter anderem im Rathaus und bei den Informationen der Famila-Warenhäusern abgegeben werden.

Eine andere, ebenfalls gewichtige Spende kam aus Bad Segeberg. Hier sammelten der Wege-Zweckverband (WZV) und der angegliederte Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte rund 70 Kilogramm Briefmarken sowie zahlreiche komplette Alben. Zu den Highlights der Spende zählen eine Briefmarke aus dem Jahr 1859 sowie frankierte Feldpost aus beiden Weltkriegen. An vier WZV-Recyclinghöfen wurden Briefmarken-Boxen aufgestellt, zudem erreichten viele Zusendungen die Organisatoren. Ursprünglich sollte sich die Aktion nur auf die Weihnachtszeit erstrecken. Doch wegen des großen Zuspruchs mit über 400 Unterstützern wird in Bad Segeberg jetzt dauerhaft für Bethel gesammelt.

Briefmarken aus Bethel sind bei deutschen und internationalen Sammlern belieb. Vor allem die Kiloware mit Sorten aus Deutschland und „Aller Welt“ steht hoch im Kurs, denn sie entfacht das Sammlerfieber und mit etwas Glück kann man ein Schnäppchen herausfischen. In Bethel sichern die Briefmarkenspenden die Arbeit von 25 behinderten Mitarbeitern in der Briefmarkenstelle. Weitere rund 100 Menschen mit Behinderung sind in Werkstätten und Beschäftigungsangeboten an der Briefmarkenaufbereitung beteiligt. Die ausgeschnittenen, abgelösten, getrockneten und sortierten Briefmarken gehen dann in den Verkauf. Der Verkaufserlös fließt in die diakonische Arbeit Bethels für kranke und behinderte Menschen.

Seit einiger Zeit können Briefmarken aus Bethel auch komfortabel und sicher über das Internet bestellt werden.

 


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