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17.07.2015

Gilead II weicht Gilead I-Südosterweiterung


Architekt und Bauleiter Jürgen Käller (v. l.) erläutert Bethel-Vorstand und EvKB-Geschäftsführer Dr. Rainer Norden sowie dem kaufmännischen EvKB-Direktor Jörg Buchloh die Neubaupläne.

Mit dem Abriss von Gilead II wird Platz geschaffen für die Südosterweiterung von Gilead I. Fotos: Gunnar Kreutner

Mit den Abrissarbeiten an dem knapp 90 Jahre alten Klinikgebäude Gilead II in Bielefeld-Bethel startet jetzt das Neubauprojekt „Südosterweiterung Gilead I“. Das Evangelische Krankenhaus Bielefeld (EvKB) investiert 16 Millionen Euro in den modernen Gilead I-Anbau, der bis Ende 2016 entsteht.  

In dem Anbau entstehen unter anderem Räume für eine Erweiterung der internistischen Intensivstation und der Intermediate Care (IMC) Station – eine spezielle Überwachungsstation. Die neurologischen und internistischen Intensiv- und IMC-Einheiten werden zusammengelegt. Dadurch sollen die Behandlungsprozesse verbessert werden. Durch den Anbau wird auch die Bettenzahl um 28 Betten erweitert. Der neue Überwachungs- und Intensivbereich verfügt dann über insgesamt 48 Betten.

Der Platz, der durch den Abriss von Gilead II frei wird, wird hauptsächlich für die neue Zufahrt zur Zentralen Notaufnahme von Gilead I genutzt. Der bestehende Weg wird verlegt. Das Haupthaus Gilead I wurde 2014 bereits umfangreich renoviert. Dazu zählte unter anderem der 2,7 Millionen Euro teure Hubschrauber-Landeplatz.

Der Abriss von Gilead II wird voraussichtlich bis August dauern. Der eigentliche Neubau startet im Frühjahr 2016. Gilead II wurde im Jahr 1927 als Lungen- und Infektionshaus unter dem Namen Samaria errichtet. Bis Mai waren in dem Haus zahlreiche Büros und das Schlaflabor des Lungenzentrums untergebracht.


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