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19.10.2017

Haus Zeppelinstraße in Wanne-Eickel eröffnet


Die Zwölf-Apostel-Kirche grenzt unmittelbar an das Grundstück des Hauses Zeppelinstraße.

Das neue Wohnheim ist direkt mit dem denkmalgeschützten Pfarrhaus verbunden.

Freuen sich über die neue Bethel-Einrichtung (v.l.): Geschäftsführer Mark Weigand, Sabina Scheben und Regionalleiter Michael Fallenstein. Fotos: Kreutner

Ehemaliges Pfarrhaus erweitert neues Wohnheim

Im neu errichteten Haus Zeppelinstraße in Herne werden seit Anfang Oktober chronisch psychisch erkrankte Menschen unterstützt. Bereits mit dem Moment ihrer Aufnahme beginnt die Vorbereitung auf ihre Rückkehr in ein möglichst normales Leben. „Unser Ziel ist es letztlich immer unsere Bewohner so zu unterstützen, dass sie wieder selbstständig in einer eigenen Wohnung leben können“, erklärt Bereichsleiterin Sabina Scheben.

Die Bewohnerinnen und Bewohner hätten teilweise vorher bei ihren Eltern oder in anderen Heimen gewohnt oder lange Klinikaufenthalte hinter sich. Einer habe sogar auf der Straße gelebt, so Sabina Scheben. In der Zeppelinstraße sollen sie wieder Halt und neue Lebensqualität finden.

Die Einrichtung hat Bethel für rund 3,6 Millionen Euro auf dem Gelände der evangelischen Matthäus-Kirchengemeinde errichtet, das Grundstück wurde für 99 Jahre gepachtet. Zum Haus gehört ein ehemaliges Pfarrhaus, das an den L-förmigen Neubau angegliedert ist. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde zu einer Begegnungsstätte samt Verwaltungsräumen umgebaut.

Die 24 Bewohnerinnen und Bewohner leben in eigenen Apartments mit Schlafzimmer und Mini-Küche. Zu der Einrichtung von Bethel.regional gehören aber auch zwei Krisenplätze. In den beiden Gastzimmern werden akut Menschen aufgenommen, für die der konkrete Hilfebedarf noch ermittelt werden muss.


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