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07.02.2014

Hirschhausen unterstützt Humor-Workshops für Klinikmitarbeiter


Von Dr. Eckart von Hirschhausen (m.) unterstützt und von Dr. Clown geschult: Klinik- und Hospizmitarbeitende aus Bethel.

Fotos: Manuel Bünemann

In 24 Workshops werden noch bis Ende Februar rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kinderklinik Bethel, dem Kinder- und Jugendhospiz Bethel und den Epilepsiekliniken Mara und Kidron in Sachen Humor im Klinikalltag fortgebildet. Die Stiftung „Humor hilft heilen“ von Dr. Eckart von Hirschhausen ermöglicht die Fortbildungsreihe, die vom Evangelischen Krankenhaus Bielefeld zusammen mit dem Verein „Dr. Clown“ veranstaltet wird. Am 6. Februar hat der Kabarettist, Autor und TV-Moderator Dr. Eckart von Hirschhausen einen Tag lang selbst an einer Fortbildung teilgenommen.

Mitarbeitende aus der Pflege, dem ärztlichen Dienst oder aus dem Service werden in den Workshops sensibilisiert, einen anderen Blick auf sich selbst und ihre Rolle in der Klinik, aber vor allem auch auf ihre kleinen Patienten zu haben. „Einen erheblichen Anteil an der Wirkung eines Medikaments hat zum Beispiel die Art und Weise der Gabe und des begleitenden Kommentars durch eine Ärztin oder einen Krankenpfleger, das ist durch Studien belegt,“ betont Dr. Eckart von Hirschhausen. Der selbst Mediziner ist. Etwas mehr Leichtigkeit und Lebensfreude soll durch die Fortbildungen in die Mitarbeiterschaft kommen, die sich dann auch auf Patienten oder Angehörige überträgt. Die Stiftung „Humor hilft heilen“ hat in der Vergangenheit bereits Besuche des Vereins „Dr. Clown“ auf den Stationen in der Betheler Kinderklinik finanziert.

Die jetzt laufende Fortbildungsreihe ist ein Pilotprojekt für Klinikmitarbeitende; die Stiftung will die Fortbildungen, wenn sie erfolgreich sind, künftig auch an weiteren Kliniken anbieten. Der Erfolg zeigt sich bereits jetzt schon im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld, nach dem etwa die Hälfte der Workshops durchgeführt wurden und die Absolventen hoch motiviert an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt sind. „Die Workshops geben uns gute Impulse, auch schwierige Situationen im Krankenhaus mit einer positiven Stimmung anzugehen“, freut sich EvKB-Geschäftsführer Dr. Rainer Norden. Er bedankte sich ausdrücklich für die finanzielle Unterstützung bei Eckart von Hirschhausen. Der sieht sein Projekt in Bethel und im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld an der richtigen Stelle: „Hier ist die Stimmung schon positiv und hier gibt es viel Gutes, das wollten wir weiter ausbauen.“ Und Eckart von Hirschhausen freute sich, „dass dieses Pilotprojekt in einem evangelischen Krankenhaus stattfindet, da es in den Workshops viel um Zuwendung geht und die ist ein wesentliches christliches Merkmal.“.


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