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27.02.2019

Immer mehr betriebsintegrierte Arbeitsplätze


André Haarstrich arbeitet auf einem betriebsintegrierten Arbeitsplatz beim Bielefelder Fahrradzubehörhersteller Hebie. Foto: Christian Weische

Mittlerweile liegt die Quote bei fast zwölf Prozent: Rund 260 der insgesamt 2200 Menschen mit Behinderungen, die bei proWerk im Raum Bielefeld beschäftigt sind, arbeiten auf einem sogenannten betriebsintegrierten Arbeitsplatz. Das bedeutet, dass sie ihre Leistung zwar außerhalb einer Werkstatt erbringen, aber rechtlich weiterhin deren Beschäftigte bleiben. So soll Menschen mit Behinderungen der Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert werden. Im Idealfall dienen die betriebsintegrierten Arbeitsplätze zudem als Sprungbrett in die sozialversicherungspflichtige Festanstellung.

„In einem ‚normalen‘ Betrieb mitzuarbeiten ist für viele ungemein wichtig“, sagt Jochen Häger, bei proWerk Leiter der Abteilung Arbeitsmarkt & Inklusion. Regelmäßig besuchen er und sein Team die Beschäftigten in den Werkstätten, um für die betriebsintegrierten Arbeitsplätze zu werben und Angebote zu machen. In Absprache mit den Beschäftigten und dem Sozialdienst wird anschließend nach passenden Arbeitsplätzen gesucht. Typische Bereiche sind die Lager- und Logistikbranche, die Hauswirtschaft sowie das produzierende Gewerbe. Darüber hinaus gibt es aber auch „ausgefallene“ Einsatzorte – so sind proWerk-Beschäftigte unter anderem auch auf einem Flugplatz, in einem großen Möbelhaus oder bei der Bielefelder Staatsanwaltschaft im Einsatz.


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