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03.12.2013

Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe


Pastor Ulrich Pohl

Fotos: Paul Schulz

Mehr Engagement und Hilfe für Flüchtlinge

„Inklusion muss nachhaltiger vorangetrieben und mit ausreichend finanzierten Umsetzungsstrategien hinterlegt werden“, forderte Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl in der Adventskonferenz, die traditionell am Montag nach dem ersten Advent im Assapheum in Bethel stattfindet. „Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Aber wir wollen und müssen mit den Möglichkeiten, die wir haben, unseren Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft leisten“, betonte Pastor Pohl vor rund 350 leitenden Betheler Mitarbeitern.

„Die gleichberechtigte Teilhabe und Einbeziehung aller Menschen in die Gesellschaft war und ist uns in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel Richtung, Weg und Aufgabe“, so Pohl. „Mit unserer Vision ‚Gemeinschaft verwirklichen‘ haben wir den Kern des Inklusionsgedankens schon 2001 formuliert und als Leitorientierung für unsere Arbeit definiert.“ Dies gelte für alle Betheler Arbeitsfelder, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung und Gewichtung. „Inklusion ist unteilbar“. unterstrich Pastor Ulrich Pohl. Bethel stehe dafür, dass keine Gruppe von Menschen mit Behinderung von vornherein als „nicht inkludierbar“ ausgeschlossen werde. Pohl bedauerte, dass das Thema Inklusion in der sozialpolitischen Diskussion oft auf den Schulbereich reduziert werde.

Bethels Vorstandsvorsitzender mahnte auch zu mehr Engagement für Flüchtlinge. „Es ist unaufgebbarer Ausdruck unseres christlichen Glaubens, Flüchtlingen, die bei uns Schutz vor Verfolgung und Not suchen, beizustehen. Das ist diakonisch.“ Bethel unterstütze bereits das Netzwerk Asyl, begleite bei Bedarf Familien und nehme unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Rahmen einer Clearingstelle auf.

Pastor Ulrich Pohl nutzte die Adventskonferenz auch für den Dank an die 16.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich an rund 250 Bethel-Standorten für kranke, behinderte oder benachteiligte Menschen engagieren. In seinen Dank schloss er ausdrücklich die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden ein, die zusätzlich für die Menschen in Bethel da sind.


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