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11.05.2011

Integrative Gastronomie am historischen Ort


Gut besucht war das Mauercafé am Eröffnungstag.

Café-Leiterin Nicole Banaskiewicz (r.) stellt ihr Team vor. Fotos: Lutz Reimann

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal übernimmt „Mauercafe“

Am 2. Mai wurde das neue „Mauercafé“ im Gebäude der Berliner Diakoniestiftung Lazarus eingeweiht. Die Werkstätten der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal betreiben an der Bernauer Straße einen neuen, integrativen Servicebereich. In unmittelbarer Nähe zur Mauergedenkstätte und in zentraler Lage lädt das Mauercafé zum Verweilen ein. Zudem werden im Außenbereich viele Informationen über die Geschichte der deutschen Teilung angeboten.

„Mit dem Mauercafé bringen wir so unterschiedlichen Themen wie Mauer, Gastronomie und Integration von Menschen mit Behinderungen in einen unmittelbaren Zusammenhang“, sagt Thomas Keller, Geschäftsführer der Hoffnungstaler Werkstätten. Leiterin des Cafés ist Nicole Banaskiewicz. Die Eberswalderin und ihr integratives Team freuen sich auf die neue Aufgabe. Zum Beginn der Saison, an einem Standort mit mehreren zehntausend Touristen im Jahr, ein Café zu eröffnen sei „eine große Chance, aber auch eine Herausforderung“, so die Café-Chefin. Schon bald steht den Jung-Gastronomen das erste Großereignis ins Haus: Am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50 Mal.

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal sind die vierte Stiftung Bethels. Das diakonische Unternehmen mit Sitz in Bielefeld besteht aus den kirchlichen Stiftungen Bethel, Sarepta, Nazareth und Lobetal. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal bündelt die Aktivitäten in der Region Berlin-Brandenburg.


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