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05.09.2017

Internationales Betheljahr


Foto: Elbracht

Aus Ruanda, der Mongolei und aus Australien nach Bethel 

Für rund 40 junge Menschen aus aller Welt fiel am Samstag, den 2. September, der offizielle Startschuss für ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Bethel, kurz „Betheljahr“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in diesem Jahr unter anderem aus Ruanda, der Mongolei und Australien angereist. Weitere Freiwillige kommen beispielsweise aus den USA, Russland, Kuba und Togo und vielen anderen Ländern aus allen Kontinenten dieser Welt. Sie sind für ein Jahr in Bethel-Einrichtungen in Bielefeld und Niedersachsen als freiwillige Unterstützung im Einsatz. Damit gehören die Frauen und Männer aus insgesamt 32 Nationen zu rund 500 jungen Menschen, die teilweise bereits seit August ein Betheljahr absolvieren. 

Ein zweitägiges Seminar erleichtert den Teilnehmenden aus dem Ausland den Einstieg in ihre neue Tätigkeit. „Für Bethel ist es eine große Freude, dass sich so viele Menschen aus aller Welt in den sozialen Einrichtungen freiwillig engagieren wollen“, betonte Stefan Homann. Der Leiter der Freiwilligenagentur Bethel hieß die internationalen Gäste im Nazareth-Festsaal willkommen. Auf die Begrüßung folgten Workshops und Gruppenaktivitäten, um den jungen Männern und Frauen Tipps für den Alltag in Deutschland zu geben, beispielsweise zur Krankenversicherung, zu Haushalt und Finanzen sowie zur Freizeitgestaltung.

Die Freiwilligen aus dem Ausland durchlaufen ihr Betheljahr unter den gleichen Bedingungen wie die Teilnehmer aus Deutschland. Hinzu kommt eine zusätzliche Unterstützung in Form von Sprachkursen und einer intensiveren Begleitung während des Freiwilligendienstes. Untergebracht sind sie in Betheler Wohnheimen. Insgesamt gab es in diesem Jahr mehr als 1.500 Bewerbungen für das Betheljahr, davon rund 350 Bewerbungen aus dem Ausland.


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