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07.09.2011

Jahresbilanz Bethel 2010: Mehr Beschäftigte und positives Ergebnis


Pastor Dr. Johannes Feldmann, Pastor Ulrich Pohl und Dr. Rainer Norden präsentieren den aktuellen Jahresbericht (von links).

Großes Interesse von jungen Leuten am „Betheljahr“

Eine positive Bilanz zog der Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel heute bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2010/2011 vor der Presse. „Trotz schwieriger sozialpolitischer und volkswirtschaftlicher Rahmenbedingungen war das Jahr 2010 für uns wirtschaftlich zufrieden stellend“, resümierte Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl. Die Bilanzsumme Bethels für 2010 liegt bei 905 Millionen Euro, das erwirtschaftete Jahresergebnis beträgt 8,6 Millionen Euro. Pohl betonte, die Arbeit Bethels sei weiter in die Regionen dezentralisiert worden, und es sei gelungen, immer mehr Menschen mit Behinderung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben zu verhelfen. Aus Betheler Sicht seien zwar die Forderungen nach mehr Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen weit gehend akzeptiert; gleichzeitig fehle aber in Politik und Gesellschaft häufig die Entschlossenheit dafür auch Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Heute arbeiten an den über 250 Standorten der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in sechs Bundesländern 15 713 Beschäftigte für kranke, behinderte oder sozial benachteiligte Menschen. Das sind rund 350 Mitarbeitende mehr als im Vorjahr 2009. Die diakonische Arbeit Bethels  wurde 2010 mit Spenden aus dem gesamten Bundesgebiet in Höhe von 24,3 Millionen Euro unterstützt. Das Spendenergebnis 2010 liegt vor allem wegen der großen Spendenbereitschaft für das Kinderhospiz in Bethel deutlich über dem des Vorjahres 2009.

Bei der Jahrespressekonferenz wies der Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel besonders auf das Arbeitsfeld Altenhilfe hin. Aufgrund der demografischen Entwicklung nimmt die Pflegebedürftigkeit der Bevölkerung zu, gleichzeitig werden auch Menschen mit Behinderung älter. Andererseits zeichnet sich ein deutlicher Engpass bei den Nachwuchskräften in den Pflegeberufen ab. Diese Entwicklung stellt die Gesellschaft und damit auch Einrichtungen wie Bethel künftig vor eine große Herausforderung. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel haben zurzeit rund 2 000 Plätze in der stationären Altenpflege (davon rund 700 in Ostwestfalen) und weitere teilstationäre und ambulante Angebote.

Sehr erfreut sind die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel über das große Interesse von jungen Leuten am Betheljahr. In diesen Wochen beginnen rund 400 junge Männer und Frauen dieses besondere freiwillige soziale Jahr. Es verbindet eine Berufsorientierung nach der Schulzeit mit der Möglichkeit neue mitmenschliche Erfahrungen in der diakonischen Arbeit zu machen. In diesem Jahr leisten 70 Betheljahr-Teilnehmende den neu eingeführten Bundesfreiwilligendienst, der zum 1. Juli begonnen hat.

Den vollständigen Jahresbericht zum Download finden Sie hier


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