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23.09.2016

Jahrestagung der Akademie für Ethik und Medizin


Prof. Dr. Martin Driessen stellte den Patientenwillen in den Mittelpunkt.

Fotos: Paul Schulz

Menschenwürde in Medizin und Gesundheitswesen

Die Frage der Menschenwürde sei oft eine ganz praktische Herausforderung im Klinikalltag, sagte gestern Bethels Vorstandsmitglied Dr. Rainer Norden beim Auftakt der Jahrestagung der Akademie für Ethik und Medizin (AEM) in der Universität Bielefeld. Wenn jemand verfügt habe, keine lebenserhaltenden Maßnahmen zu bekommen und dann als Unfallopfer eingeliefert werde, werde der Arzt ihm selbstverständlich helfen.

Mit der Frage, wie die Menschenwürde im medizinischen für alle Beteiligten in gleicher Weise gewahrt werden kann, beschäftigen sich seit Donnerstag rund 300 Teilnehmer. Bis Samstag wollen die Experten ausloten, wie Brücken zwischen medizinischer Theorie und klinischer Praxis geschlagen werden können. Ausgerichtet wird die Tagung von der Abteilung Philosophie der Universität Bielefeld in Kooperation mit den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und dem Evangelischen Krankenhauses Bielefeld (EvKB).

Prof. Dr. Martin Driessen, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des EvKB, führte ein weiteres Beispiel an: „Wie ist es, wenn Patienten gegen ihren Willen behandelt werden? Sie fühlen sich völlig entwürdigt, berechtigterweise.“ Eine Lösung könne eine Unterbringungsverfügung sein, in der Patienten vorab festlegen, wie sie behandelt werden wollen.


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