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09.01.2017

KEH-Neujahrsempfang in Berlin


Pastor Ulrich Pohl (v. l.), Pastor Dr. Johannes Feldmann und Michael Mielke beim Neujahrsempfang in der KEH-Kapelle.

Rund 250 Gäste nutzten die Veranstaltung, um sich über aktuelle Entwicklungen im KEH auszutauschen. Fotos: Schulz

Zum diesjährigen Neujahrsempfang im Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) in Berlin-Lichtenberg hatten der kaufmännische Geschäftsführer Michael Mielke und der theologische Geschäftsführer Pastor Dr. Johannes Feldmann am Freitag (6. Januar 2017) rund 250 Gäste – darunter der Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree Hans-Georg Furian – eingeladen. 

Das KEH mit seinen rund 1.000 Mitarbeitenden und jährlich 43.000 Patienten blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück – und es hat zukunftsweisende Entwicklungen angestoßen. Anfang des Jahres wurde das Haus 4 in den Bereichen Geriatrie und Epileptologie feierlich eröffnet. Außerdem entsteht zurzeit das Haus 66 a mit einem Diabeteszentrum sowie einem Medizinischen Versorgungszentrum. Das KEH gehört seit 2001 mehrheitlich zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

Bethels Vorstandsvorsitzender und KEH-Aufsichtsratsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl stimmte die Festgemeinde auf das 150-jährige Bethel-Jubiläum in diesem Jahr ein. Und er schlug den Bogen von der Betheler Geschichte hin zu der historischen Verbindung nach Berlin. Pastor Pohl betonte, dass Pastor Friedrich von Bodelschwingh bereits seit seiner Jugend enge Bindungen nach Berlin pflegte. Da sein Vater bis zur Revolution 1848 preußischer Finanz- und später Innenminister in Berlin war, besuchte Bodelschwingh in Berlin das Gymnasium. Und er war Spielgefährte des Kronprinzen Friedrich Wilhelm. Er pflegte ein herzliches Verhältnis zu dem späteren 99-Tage-Kaiser Friedrich III. und zeigte eine ausgeprägte Loyalität zum Hohenzollernhaus. Im hohen Alter ließ sich Pastor von Bodelschwingh in den preußischen Landtag wählen, um eine gesetzliche Regelung der Wandererfürsorge zu erreichen.

 

 


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