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14.05.2019

LWL-Kulturstiftung fördert Volxakademie mit weiteren 60.000 Euro


Nicole Zielke und Matthias Gräßlin von der Theaterwerkstatt Bethel, Bethel-Vorstand Prof. Dr. Ingmar Steinhart, Bethel.regional-Geschäftsführer Stefan Helling-Voß und LWL-Direktor Matthias Löb (v.l.) präsentieren den druckfrischen Band „Volxkultur“. Foto: Christian Weische

Die Kulturstiftung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) hat der Volxakademie Bethel eine umfängliche Anschlussförderung zugesagt. Bei der Buchpräsentation des Sammelbandes „Volxkultur – Ein künstlerischer Ansatz für eine offene Gesellschaft“ in der Theaterwerkstatt Bethel verkündete LWL-Direktor Matthias Löb: „Wir werden die Volxakademie in den kommenden vier Jahren mit insgesamt 60.000 Euro unterstützen, damit das hier aufgebaute Know-how in die Regionen weitergegeben werden kann.“

Der LWL hatte bereits das Pilotprojekt „Volxakademie“ für drei Jahre gefördert. In diesem Zeitraum wurden auf praktischer und theoretischer Ebene Konzepte entwickelt, wie inklusive Kultur möglich werden kann. Der Sammelband „Volxkultur“ gibt einen breiten Überblick über die verschiedenen Ansätze. „Viele Projekte, die uns als inklusiv angekündigt werden, sind gar nicht inklusiv. Als Denkfabrik zeigen sie nun, wie man es machen kann“, lobte Löb die Beteiligten. Nun sollen Matthias Gräßlin, Nicole Zielke und das Team der Volxakademie dieses Wissen aus der Stadt in den ländlichen Raum tragen. Der Bedarf, so Löb, ist da: „Es gibt viele kleine Kulturämter, die das gerne wollen, aber keine Idee haben, wie sie inklusive Kultur angehen sollen.“    


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