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18.02.2019

Mamre-Patmos-Schülerin golft bei Special Olympics World Games


Gemeinsam mit Trainer Bradley Kerr übt Alexandra Reck für die Special Olympics World Games in Abu Dhabi.

Fotos: Christian Weische

Drei Jahre ist es her, dass Alexandra Reck zum ersten Mal an der Golf-AG der Betheler Mamre-Patmos-Schule teilgenommen hat – jetzt spielt sie auf Weltklasse-Niveau. Mitte März wird die 17-jährige Schülerin aus Bielefeld bei den Special Olympics World Games in Abu Dhabi antreten. Die Spiele gelten als größte Sportveranstaltung weltweit für Menschen mit geistiger Behinderung. Mehr als 7.000 Athletinnen und Athleten aus aller Welt nehmen an den Wettbewerben in 24 Disziplinen teil.

Derzeit trainiert Alexandra Reck mit ihrem Trainer Bradley Kerr in der Sporthalle, draußen auf dem Rasenplatz des Bielefelder Golfclubs ist es noch zu kalt und feucht zum Spielen. An verschiedenen Stationen übt sie kurze Schläge, lange Schläge und auch das Überwinden von Hindernissen mit dem Ball. Im sogenannten Einzelgeschicklichkeitswettbewerb, in dem Alexandra Reck antritt, zeigen die Spielerinnen und Spieler ihr Können nicht Loch für Loch, sondern in unterschiedlichen Schlag-Disziplinen.

Zwei Wochen lang wird die Sportlerin ab dem 8. März in Abu Dhabi sein. Für die junge Frau mit Down-Syndrom ist es das erste Mal, dass sie für einen so langen Zeitraum von zu Hause und ihrer Familie getrennt ist. „Wir sind super-stolz auf Alexandra“, sagt ihre Mutter Friederike Reck. Mittlerweile weiche die Besorgtheit über die Reise ihrer Tochter mehr und mehr der Vorfreude. Zwei Tage nach Alexandras Aufbruch mit der deutschen Sportler-Delegation will sich Friederike Reck ebenfalls auf den Weg in die Vereinigten Arabischen Emirate machen, um ihre Tochter anzufeuern.

Aufgeregt, sagt Alexandra Reck, das sei sie schon. Danach gefragt, welche Siegeschance sie sich in Abu Dhabi ausrechnet, bleibt die 17-Jährige jedoch gelassen. Eine Medaille wäre schön – welche, das sei nebensächlich. Vor allem gehe es um das gemeinsame Erlebnis mit den anderen Sportlern. „Hauptsache mitmachen“, sagt sie, das sei ihr Motto.


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