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16.09.2014

Marianne Thomann-Stahl besuchte Bethel-Angebote


Marianne Thomann-Stahl war beeindruckt von der Eigenständigkeit von UWS-Klienten wie dem 70-jährigen Werner Stiller, der in der Innstraße in einer eigenen Wohnung lebt.

In der Innstraße in Sennestadt besuchte die Regierungspräsidentin gemeinsam mit (v. l.) Ortschaftsreferent Edmund Geißler, Regionalleiter Ulrich Weber, Bereichsleiterin Diakonin Christiane Angermann und Pastor Bernward Wolf das Projekt „Verler Dreieck“.

In Begleitung von Pastor Berward Wolf (l.) traf Marianne Thomann-Stahl (Mitte) den „Politischen Stammtisch“. Foto: Reinhard Elbracht

Regierungspräsidentin lobt sozialraumorientierte Angebote

Bielefeld-Sennestadt/Bethel. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl lobte jetzt die erfolgreiche Dezentralisierung und den innovativen Charakter der Hilfeangebote der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld. Das betonte sie bei einem Besuch verschiedener Betheler Angebote in den Bielefelder Stadtteilen Eckardtsheim und Sennestadt. Sie sprach von Wohnprojekten mit Modellcharakter.

Marianne Thomann-Stahl interessierte sich besonders für die Entwicklung der Betheler Anstaltsortschaften im Sinne der Sozialraumorientierung. Bethels stellvertretender Vorstandsvorsitzender Pastor Bernward Wolf informierte die Regierungspräsidentin zunächst in der Sennekanzlei unter dem Titel „Aus der Anstalt in die Sozialräume“ insbesondere über die Dezentralisierung in der Eingliederungshilfe.

Die Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Detmold machte sich zudem in Sennestadt einen Eindruck von einer neuen Betreuungsform. In der Innstraße traf sie Menschen mit Behinderung, die über das Betheler Unterstützte Wohnen Sennenstadt (UWS) betreut werden. Im Rahmen des Projektes „Verler Dreieck“, das Bethel gemeinsam mit der „Freien Scholle“ betreibt, leben Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf in einem ganz normalen und gewachsenen Stadtteil. Sie sollen bewusst in einem Umfeld ohne Heimcharakter leben. „Wir sind immer wieder überrascht, wie groß das Potenzial von Menschen mit Behinderung ist, die selbstständig leben wollen“, sagte Pastor Bernward Wolf.

Im Freizeitzentrum Eckardtsheim traf Marianne Thomann-Stahl Mitgliedern des Betheler „Politischen Stammtischs“ – einer Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung, die sich politisch engagieren. Die Regierungspräsidentin betonte, wie wichtig die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft sei.


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