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23.08.2012

Matthias Platzeck würdigt Hoffnungstaler Stiftung Lobetal


Pastor Dr. Johannes Feldmann, Vorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung, (r.) gibt Einblicke in die bewegte Geschichte: vor dem Gedenkstein für in der Zeit des Nationalsozialismus ermordete homosexuelle Menschen in Alt-Lobetal. Von links: Geschäftsführer Martin Wulff, Ingrid Friese, Stabsstelle Kommunikation, und die Landtagsabgeordnete Britta Stark

Herzliche Begegnung im Haus Esther

Die Leiterin des Seniorenwohnparks Am Kirschberg, Angela Woderski, präsentiert stolz den schönen Garten mit Tiergehege

Vor der Wohnstätte leben lernen Lobetal begrüßen die Wohnstättenleiterin, Bianca Schmidt, und der Leiter des Lobetal-Verbundes, Fred Köhler, den brandenburgischen Ministerpräsidenten. Fotos: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Pressestelle

„Soziale Arbeit wird weit über Brandenburg hinaus wertgeschätzt und bewundert“

„Ich nehme mit großem Respekt zur Kenntnis, welche segensreiche diakonische Arbeit Sie in der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal für Menschen mit den unterschiedlichsten Hilfebedarfen leisten.“ Dies betonte der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, am 20. 8. 2012 bei einem Besuch in Lobetal. Die sozialen Dienste von der Behinderten- und Altenarbeit bis zur Suchthilfe würden weit über Brandenburg hinaus wertgeschätzt und bewundert, sagte er.

Das Angebot mit fast 3.800 Plätzen umfasse „wie keine zweite Einrichtung in Brandenburg“ das gesamte Spektrum sozialer Hilfen, betonte Platzeck. Die Geschichte der Einrichtung sei von „Mut und Visionen“ geprägt. Sie habe sich bereits vor mehr als 100 Jahren der „brennenden sozialen Probleme in Staat und Gesellschaft“ angenommen, und ihre Leiter widersetzten sich unter dem NS-Regime der Ermordung Kranker und Behinderter, darauf sei das ganze Land stolz.

Die Geschäftsführer der Stiftung, Pastor Dr. Johannes Feldmann und Martin Wulff, hatten Platzeck herzlich im Seniorenwohnpark Am Kirschberg begrüßt. Im Haus Esther unterhielt sich der Ministerpräsident angeregt mit Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen über spezielle Angebote für Menschen mit einer Demenzerkrankung. In der Einrichtung „leben lernen Lobetal“ zeigte sich Matthias Platzeck sodann beeindruckt und bewegt davon, wie Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung sowie psychischer Erkrankung und psychosozialen Beeinträchtigungen erfolgreich begleitet und gefördert werden.

Die sozialen Einrichtungen wurden 1905 als „Verein Hoffnungstal e.V.“ zur Hilfe für Obdachlose von Pastor Friedrich von Bodelschwingh gegründet. 2011 wurden die bisherigen Hoffnungstaler Anstalten zur Hoffnungstaler Stiftung Lobetal umgewandelt. Die Stiftung ist eine der vier v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und bündelt die Aktivitäten in der Region Berlin-Brandenburg.

Die Angebote in Brandenburg reichen von Wohn- und Werkstätten für Behinderte über eine Epilepsieklinik und Einrichtungen der Suchthilfe bis hin zu Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Senioren sowie Kindertagesstätten. Das Diakonische Bildungszentrum Lobetal umfasst zusätzlich eine Berufliche Schule für Sozialwesen, eine Altenpflegeschule und eine Agentur für Fort- und Weiterbildung. Die Stiftung betreibt zudem eine Bio-Landwirtschaft, produziert unter der Marke „Lobetaler Bio“ bundesweit gefragte Produkte und betätigt sich in der Gastronomie


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