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25.11.2011

„Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen"


Dr. Günther Wienberg, Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, begrüßte die Gäste und Referenten.

Schülerinnen der Ergotherapieschule in Eckardtsheim stellten selbst entwickelte Hilfemittel vor wie die Kartenspielhilfe. Fotos: Paul Schulz

Großes Interesse bei der Fachtagung in Bethel  

Rund 250 Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland nahmen jetzt an der Fachtagung des Arbeitsfeldes „Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen" (MEH) in Bethel teil. An zwei Tagen ging es in vier Vorträgen und sechs Workshops um Themen wie Medizin, Psychologie und Ethik. Experten, Betroffene und Angehörige informierten sich über neueste Therapien bei Hirnverletzungen und über aktuelle Studien zum Beispiel zur Lebensqualität von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und deren Angehörigen. Die spezifische Behandlung und Versorgung von MEH-Patienten ist ein junges Arbeitsfeld. Erst durch die Möglichkeiten der modernen Intensivmedizin konnten Menschen mit Schädel-Hirntrauma, Schlaganfall oder nach einem Herzstillstand am Leben erhalten werden. Wenn große Areale im Gehirn irreversibel geschädigt sind, kann es bei den Betroffenen zu schweren kognitiven und motorischen Einschränkungen bis hin zum Wachkoma kommen. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und ihr Netzwerk „weiterleben" bündeln eine differenzierte Angebotspalette für über 200 Patientinnen und Patienten in Ostwestfalen-Lippe, im Ruhrgebiet und im Rheinland. Anfang des kommenden Jahres geht im brandenburgischen Reichenwalde eine weitere Einrichtung für MEH-Patienten an den Start. Mit ihrer langjährigen Erfahrung, sowie der Vielfalt und Qualität der Hilfen nimmt Bethel deutschlandweit eine Vorreiterrolle im Arbeitsfeld „Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen" ein. Die dritte Fachtagung zu dem Thema findet 2013 daher auch wieder in Bethel statt.


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