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09.08.2012

Neue berufsbegleitende Weiterbildung


Spiritualität hilft in Krisensituationen 

Für immer mehr Menschen wird der Job zu einer so großen Belastung, dass sie krank werden – das gilt auch für Mitarbeitende im Sozial- und Gesundheitswesen. Um dem vorzubeugen, bietet Bildung & Beratung Bethel jetzt ein neues Angebot mit dem Titel „Diakonie Care“ an. Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich an Pflegekräfte in stationären, teilstationären und ambulanten Einsatzgebieten. Start ist der 17. September.

Seit einiger Zeit wird zunehmend anerkannt, dass auch Glauben und Spiritualität Einfluss auf das Wohlbefinden, die Arbeitsfähigkeit und letztlich auch ganz allgemein auf die Gesundheit haben. „Religiöse Menschen können Belastungen besser verarbeiten“, meint auch der Arbeitspsychologe Tim Hagemann. Der Professor an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld-Bethel beschäftigt sich schon länger mit gesundheitsfördernden Aspekten der Spiritualität. Der Betheler Wissenschaftler hatte Mitarbeitende aus dem Gesundheits- und Sozialwesen befragt, die sowohl bei konfessionellen als auch bei nicht-konfessionellen Trägern tätig waren. „Je religiöser sich die Teilnehmer selbst beschrieben, desto weniger krisenanfällig waren sie“, lautete eine Erkenntnis der Studie.

Auf diesen Erkenntnissen baut das Programm von „Diakonie Care“ unter anderem auf. In sechs ganztägigen Einheiten wird den Teilnehmenden vermittelt, wie sie eine sinnstiftende Haltung entwickeln, die sie als Ressource für sich und andere einsetzen können. Sie lernen Methoden der Kommunikation und Selbstpflege kennen und setzen sie im Arbeitsalltag ein.

Die gewonnenen Kompetenzen befähigen die Pflegenden, besser mit den Belastungen des Alltags umzugehen, den Umgang mit existentiellen Fragen und Krisen in die Arbeit zu integrieren und spirituelle Kraftquellen zu entdecken.

Zum Download: Info-Flyer und Anmeldung


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