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25.04.2017

Neue Rehabilitationsklinik in Bethel


Fotos: Elbracht

Perspektiven für Menschen mit Epilepsie

Das Epilepsie-Zentrum Bethel hat eine neue Rehaklinik. Am Freitag, 28. April, wurde die 4 Millionen Euro teure Einrichtung eingeweiht. Der Hauptanteil der Mittel wurde von Bethel aufgebracht; insgesamt 1,2 Millionen Euro kommen aus Spenden. Mit rund 400.000 Euro hat das Ehepaar Gerda und Rolf Schopf den Bau der Klinik unterstützt.

Die neue Klinik für medizinische und medizinisch-berufliche Rehabilitation zwischen Karl-Siebold-Weg und Bethelweg löst die 20 Jahre alte Rehaklinik auf dem Gelände ab. Ein Umbau lohnte sich nicht. Das Gebäude wurde abgerissen. Durch den Neubau konnte die Zahl der Plätze von 25 auf 35 aufgestockt werden. Ziel der rehabilitativen Maßnahmen ist vor allem, Menschen die aufgrund einer Epilepsie von Arbeitslosigkeit bedroht sind, wieder ins Berufsleben zu integrieren oder ihnen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.

Die alte, vor zwanzig Jahren eröffnete Rehaklinik in Bethel war die erste in Deutschland mit einem speziellen Angebot für Menschen mit Epilepsie. Durch Studien konnte die Wirksamkeit der Reha belegt werden. 60 Prozent der Betroffenen nehmen innerhalb von zwei Jahren eine Arbeit auf.


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