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12.06.2014

Neue Stiftungsprofessur für Epilepsieforschung an der Universität


(hinten v.l.) Prof. Dr. Rainer Riemann, Dekan der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, Dr. Rainer Norden, Bethel-Vorstand und Vorsitzender Geschäftsführer des Ev. Krankenhaus Bielefeld und Hans-Jürgen Simm, Kanzler der Universität Bielefeld und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Epilepsieforschung schauen (vorne v.l.) Pastor Ulrich Pohl und Prof. Dr. Gerhard Sagerer über die Schultern. Foto: Reinhard Elbracht.

Bethel richtet gemeinsam mit der Universität Bielefeld eine Stiftungsprofessur für Klinische Neuropsychologie mit Schwerpunkt Epilepsieforschung ein. Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und Prof. Dr. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, unterzeichneten jetzt den Kooperationsvertrag.

Das Forschungsgebiet ist angesiedelt an der Schnittstelle zwischen der Erkrankung Epilepsie, ihrer genauen Lokalisation im Gehirn und den durch die Erkrankung bewirkten kognitiven Einschränkungen. „Bethel genießt in Sachen Epilepsie-Diagnostik und -therapie einen sehr guten Ruf. Wir möchten aber auch die wissenschaftliche Dimension des Epilepsie-Zentrums Bethel weiter stärken“, so Ulrich Pohl. „Das ist eine Chance für ein umfängliches Alleinstellungsmerkmal Epilepsie für Bielefeld“, ergänzt Gerhard Sagerer.

Bereits seit 2002 arbeiten beide Einrichtungen im Institut für interdisziplinäre Epilepsieforschung (InEF) zusammen, das als An-Institut der Universität gegründet wurde und sich mit psychosozialen Aspekten der Krankheit beschäftigt.

Die gemeinsame Stiftungsprofessur bildet einen weiteren Baustein in der strategischen Zusammenarbeit zwischen Bethel und der Universität, die 2010 auch vertraglich fixiert wurde. Zahlreiche Forschungsprojekte – von Inklusion bis Robotik ‑ sind in diesem Rahmen schon entstanden.


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