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14.09.2016

Neue Urnengrabstelle in Hannover


Die Trauergemeinde verabschiedete sich von den sechs Verstorbenen, die bis zu ihrem Tod in den Hannoveraner Altenhilfeeinrichtungen lebten.

Ein kleines Hinweisschild auf dem Urnenfeld des Neuen St. Nicolai-Friedhofs weist auf das Projekt „Keiner soll verloren gehen“ hin.

Projekt „Keiner soll verloren gehen“

Zu einer Gedenkfeier hat der pastorale Dienst des Unternehmensbereiches Bethel im Norden in die Kapelle des Neuen St. Nicolai-Friedhofs eingeladen. In Hannover wurde eine Urnengrabstelle für Verstorbene eingerichtet, die ansonsten anonym begraben worden wären.

Die sechs Verstorbenen, die dort im Urnenfeld ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, lebten alle in verschiedenen Altenhilfeeinrichtungen von Bethel im Norden. „Für die Mitarbeitenden ist es häufig schwer auszuhalten, dass Bewohnerinnen und Bewohner an einem unbekannten Ort beigesetzt werden, haben sie die Menschen doch über Jahre begleitet und bis zum Tod gepflegt“, erklärte dazu Pastorin Dr. Petra Pfaff, Koordinatorin des pastoralen Dienstes von Bethel im Norden in der Region Hannover.

Gemeinsam mit ihren Kollegen, Marie Luise Margenfeld und Eckhard Schlacht, hatte Petra Pfaff zu einer Trauerfeier eingeladen. In der Friedhofskapelle verlasen sie die Namen der sechs Verstorbenen und berichteten aus ihrem Leben. Anschließend ging es dann mit der Trauergemeinde zum Urnengrabfeld auf dem Neuen St. Nicolai-Friedhof. Hier nahmen Angehörige, Freunde und Mitarbeitende Abschied von den Verstorbenen.

Insgesamt betreut Bethel im Norden in der Region Hannover rund 1.000 Menschen in dem Bereich der Altenhilfe. Es gibt vier stationäre Einrichtungen in Stöcken, Wettbergen, Kirchrode und Langenhagen, das Birkenhof Wohnstift Kirchrode sowie die Birkenhof Ambulante Pflegedienste gGmbH. Pastor Christian Sundermann aus der Geschäftsführung geht davon aus, dass im Jahr etwa zehn Verstorbene auf dem Urnenfeld begraben werden. „Wir wollen uns nicht nur im Hier und Jetzt um die uns anvertrauten Menschen kümmern, sondern wollen sie auch noch nach dem Tod würdevoll begleiten und verabschieden“, spricht er eine der großen Traditionen des christlichen Glaubens an.

Pro Jahr kostet dieses Projekt „Keiner soll verloren gehen“ zwischen 8.000 bis 9.000 Euro. „Neben der Stele und einer kleinen Hinweistafel zum Projekt haben wir für die nächsten acht Jahre 80 Grabstellen gekauft. Danach können wir das Urnengrabfeld aber noch einmal bis 2029 um 80 weitere Stellen erweitern“, so Pastorin Petra Pfaff abschließend.


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