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05.02.2018

Neues Angebot für psychisch kranke Menschen in Paderborn


(vorne, v. l.) Johannes Tack (SPI), Günter Helling (KIM) und Bethel.regional-Geschäftsführer Mark Weigand unterzeichneten den Kooperationsvertrag im Beisein von Zehra Bavli (Sozialpsychiatrischer Dienst des Kreises Paderborn) und Robert Messing (LWL). Foto: Paul Schulz

Eine intensive ambulante Betreuung in der eigenen Wohnung gibt es jetzt in Paderborn auch für psychisch kranke und chronisch suchtkranke Menschen. Sie richtet sich an Betroffene mit einem höheren Hilfebedarf als den für die herkömmliche ambulante Versorgung vorgesehenen. Durch das neue Angebot lässt sich eine stationäre Betreuung im Wohnheim vermeiden. Anfang Februar startete das trägerübergreifende Modellprojekt, das ein selbstbestimmteres Wohnen ermöglicht.

Für die Intensiv-Ambulante Betreuung kooperieren drei Träger: Bethel mit dem Stiftungsbereich Bethel.regional sowie die Vereine „KIM – Soziale Arbeit e. V.“ und „Sozialpsychiatrische Initiative Paderborn e. V.“ (SPI). Ein gemeinsames Team betreut zunächst zwölf Klienten im Paderborner Riemeke-Viertel und in Bad Lippspringe. In der künftigen Anlaufstelle im Riemeke-Viertel wird auch ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit Psychiatrie-Erfahrung im Einsatz sein.

Eine intensive Unterstützung in der eigenen Wohnung gibt es für Menschen mit einer geistigen Behinderung bereits seit Längerem; für psychisch kranke und chronisch suchtkranke Menschen ist das Angebot neu in Nordrhein-Westfalen. Die Intensiv-Ambulante Betreuung wurde in enger Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Kreis Paderborn auf den Weg gebracht. Ende 2020 soll das Modellprojekt ausgewertet werden.


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