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19.06.2019

Neues PIKSL-Labor in Dortmund


Zentrales Thema im Dortmunder PIKSL-Labor sind VR-Anwendungen.

Über das große Interesse an der Eröffnung freuten sich (v. r.) Prof. Dr. Ingmar Steinhart, Andrea Gerards, Mark Weigand, Regionalleiterin Christine Schäfer, Dr. Christoph Kaletka von der TU Dortmund und die PIKSL-Experten Gregor Fabian, Christian Reiß, Christoph Pennekamp, Darius Dunski und Mario Mews.

150 Besucherinnen und Besucher kamen zur Eröffnung des dritten PIKSL-Labors. Fotos: Paul Schulz

Ein neues PIKSL-Labor wurde jetzt in Dortmund mit einem fulminanten Auftakt eröffnet. Die Feier lockte rund 150 Nachbarn, Neugierige und Klienten von Bethel.regional in das 70 Quadratmeter große Ladenlokal im Dortmunder Kreuzviertel, wo Bethel-Vorstand Prof. Dr. Ingmar Steinhart, Bethel.regional-Geschäftsführer Mark Weigand und Projektleiterin Andrea Gerards die Gäste begrüßten. Das Angebot richtet sich an Menschen mit sozialpsychiatrischem Unterstützungsbedarf.

Zentrales Thema im Dortmunder PIKSL-Ableger ist die Virtuelle Realität, kurz VR. Um digitale Welten auch räumlich zu erschließen, wurde unter anderem ein brandneues „Oculus Rift S“-System angeschafft. Für diese VR-Brille hatten die Klienten, die im PIKSL-Labor tatkräftig mitwirken, schon eine erste Simulation vorbereitet, die den Gästen einen räumlichen Eindruck von einer Bethel.regional-Einrichtung gewährte. „Vielleicht können wir so etwas als Dienstleistung anbieten, etwa für Präsentationen auf Job-Messen“, blickt Andrea Gerards in die Zukunft. Sie sieht ein großes Potential in VR-Anwendungen. Darüber hinaus sind am Standort Dortmund Kurse zu Office-Anwendungen, ein Repair-Café, Einkaufsberatung zum Online-Shopping und ein Zeitungsprojekt geplant.

Das PIKSL-Labor in der Ruhrgebietsmetropole ist das dritte seiner Art. Zuvor wurden bereits Treffpunkte in Düsseldorf und Bielefeld etabliert. Ein weiteres Labor in Berlin soll folgen.


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