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28.09.2017

Neues Wohnheim Beckhausstraße


Nils Unterwerg findet es gut, künftig mitten im Stadtteil zu leben.

Über das neue Wohnangebot informierten (v. l.) Bethel.regional-Geschäftsführer Dr. Georg Kremer, Regionalleiterin Diakonin Margit Hullmeine, Bereichsleiterin Sabine Tiemann und Bereichskoordinatorin Lina Gruhn. Jobst Irrgang freut sich auf seinen Einzug im Oktober. Fotos: Paul Schulz

Sozialraumorientiert, heimatnah und mittendrin

Anfang Oktober ziehen die ersten von insgesamt 24 Bewohnerinnen und Bewohner in das neu errichtete Wohnheim Beckhausstraße in Bielefeld-Schildesche ein. Das stationäre Angebot von Bethel.regional richtet sich an Menschen mit komplexen Behinderungen und intensivem Unterstützungsbedarf. Bethel hat rund 2,8 Millionen in das Projekt investiert.

Für das neue Wohnheim wurde bewusst ein Standort in einem normalen Stadtgebiet gewählt – sozialraumorientiert und mitten im Leben. Künftig mitten im Stadtteil zu leben findet der 36-Jährige gut. Dadurch soll die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft erleichtert werden. Nils Unterwerg wechselt aus dem Haus Gihon in der Ortschaft Bethel in die Beckhausstraße. In der Einrichtung mit Nachtwache leben vorrangig Menschen mit Behinderungen, die ihren Lebensmittelpunkt in Bielefeld-Schildesche haben oder die wieder in ihre gewohnten Bezüge in der Nähe ihrer Angehörigen und Freunde zurückkehren wollen.

Das Wohnheim besteht aus 24 Einzelzimmern, angeordnet in vier 6er-Gruppen. Zu der Einrichtung gehört auch ein Tagesstrukturangebot mit 12 Plätzen. Dieses kann von Bewohnerinnen und Bewohnern genutzt werden, deren Behinderung den Besuch einer Werkstatt für behinderte Menschen nicht oder nicht mehr zulässt. Das Angebot ist aber ausdrücklich auch offen für Menschen mit Unterstützungsbedarf, die nicht in dem Wohnheim leben. So steht es unter anderem den ambulant betreuten Klienten des Unterstützten Wohnens Schildesche zur Verfügung.


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