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14.01.2015

Neujahrsempfang im Berliner KEH


„Gut, gut erreichbar und zugewandt“ solle die Gesundheitsversorgung sein, forderte der Bundestagabgeordnet Jens Spahn. Foto: Burg

Gesundheitspolitiker Spahn fordert nachvollziehbare Qualität

Für eine stärkere Vernetzung im Gesundheitssystem sprach sich gestern der Bundestagabgeordnete Jens Spahn auf dem Neujahrsempfang im Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin aus. „Kliniken können nach der Entlassung eines Patienten nicht nachvollziehen, wie die Behandlung ambulant weitergeht“, kritisierte der gesundheitspolitische Fraktionssprecher der CDU. „Das kann nicht sein. Wir müssen sicherstellen, dass diese wichtigen Daten weitergeben werden.“

„Gut, gut erreichbar und zugewandt“, fasste Jens Spahn die politische Agenda für die Gesundheitsversorgung 2015 zusammen. Die zentrale Forderung laute „mehr Qualität“. Dies sei keinesfalls als Affront gegen Kliniken gemeint, die auch heute schon gute Arbeit leisten. Allerdings gäbe es „zu viele Krankenhäuser, die alles machen.“ Hier müsse die Versorgung differenzierter abgestuft werden. Damit das gelinge, müsse sich auch die Grundversorgung wieder lohnen. „Keine Klinik solle aus wirtschaftlichen Gründen ein hochspezialisiertes Zentrum eröffnen, das in der Versorgungslandschaft vielleicht gar nicht benötigt werde“, machte der Politiker deutlich.

Zum traditionellen Neujahrsempfang hatten die Krankenhaus-Geschäftsführer Pastor Dr. Johannes Feldmann und Michael Mielke eingeladen. Ein Gottesdienst in der Neuen Kapelle eröffnete die Veranstaltung im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge. Anschließend fanden sich die rund 300 Gäste zum Austausch im Festsaal des Krankenhauses ein.


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