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11.01.2018

Neujahrsempfang im KEH


Der Einladung von Michael Mielke (r.) und Pastorin Friederike Winter (3.v.l.) folgten Partner aus Politik, Kirche und dem Gesundheitswesen, darunter Landtagspräsidentin Britta Stark (3.v.r.). Grußworte überbrachten Hans-Georg Furian (l.), Bezirksbürgermeister von Lichtenberg Michael Grunst (2.v.l.), Dilek Kolat (Mitte) und Aufsichtsratsvorsitzender des KEH und Bethel-Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl (2.v.r.). Fotos: Schulz

Auftakt zum Doppeljubiläum

Berlin. Zum diesjährigen Neujahrsempfang im Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) in Berlin-Lichtenberg hatten am Mittwoch der kaufmännische Geschäftsführer Michael Mielke und die theologische Geschäftsführerin Pastorin Friederike Winter rund 300 Gäste – darunter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KEH sowie Partner aus Politik, Kirche und dem Gesundheitswesen – eingeladen. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zum Doppeljubiläum: Vor 175 Jahren wurde in Berlin-Mitte mit Errichtung einer kleinen Anstalt der Grundstein des Krankenhauses gelegt. Vor 125 Jahren konnten die ersten Psychiatriepatienten das Klinikum von Herzberge in Lichtenberg beziehen. Aus den ehemals eigenständigen Krankenhäusern ist 1992 das KEH entstanden.

„Sie erfüllen hier nicht einfach ihren Versorgungsauftrag. So wie Sie arbeiten zeigt, dass sie Grundprinzipien folgen“, betonte Dilek Kolat, Berlins Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, in ihrer Rede. Für sie stehe das KEH für Innovation und Mut: „Man muss neue Wege gehen, das zeigt sich, wenn man sich ihren Leistungskatalog anschaut. Sie präsentieren nicht nur Breite, sondern setzen auf Schwerpunkte, sie setzen auf Qualität.“ Als besondere Herausforderung für das Gesundheitswesen sieht die Politikerin den Pflegekräftemangel. „Wir müssen Ausbildungskapazitäten ausbauen und die Jobs attraktiver machen“, so Kolat. Hans-Georg Furian, Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree, lobte die menschliche Zuwendung im KEH: „Ihr Seelsorge-Angebot ist besonders und wichtig. Seelsorge ist das Medikament der Hoffnung und ein Geschenk an die Patienten. Die menschliche Zuwendung sorgt für gutes Klima und eine Stärkung der Patienten.“

Der Jahresempfang des KEH wurde traditionell mit einem Gottesdienst in der Neuen Kapelle eröffnet. Der Berliner Landesbischof Dr. Markus Dröge hielt die Predigt über die Jahreslosung 2018 „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Jesus selbst, der das Pflegen und Heilen zu einer urchristlichen Tätigkeit gemacht habe, sei die Quelle lebendigen Wassers. Im KEH sei schon früh erkannt worden, wie wichtig die soziale und spirituelle Begleitung von Patienten sei. Diese Zuwendung verbinde jeden Einzelnen mit der Kraftquelle des Christentums.


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