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07.01.2016

Neujahrsempfang in Berlin


Andacht in der Neuen Kapelle: (v.l.) Lobetal-Geschäftsführer Martin Wulff, Bethel-Vorstand Dr. Rainer Norden, Barbara Eschen aus dem Verwaltungsrat Bethels, Pastor Ulrich Pohl, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Michael Mielke und Bethel-Vorstand Pastor Johannes Feldmann.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sprach im KEH-Festsaal.

Fotos: Reinhard Elbracht

Bundesgesundheitsminister Gröhe lobt Berliner KEH

„Für das KEH war 2015 ein gutes Jahr“, stellte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei seinem Besuch im Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge fest. Der Bundesminister war am 6. Januar Gast des traditionellen Neujahrsempfangs des zu Bethel gehörenden Krankenhauses in Berlin-Lichtenberg. Er hatte sich natürlich – wie er bei seiner Festrede schmunzelnd bekannte – im Vorfeld informiert.

Besonders lobte der Minister das neue Behandlungszentrum für ältere Menschen als wichtigen Beitrag, der einen gesellschaftlichen Wandel aufgreife. Die Versorgung chronisch kranker – beispielsweise von Demenz betroffener – Menschen sei eine wichtige Aufgabe für das deutsche Gesundheitssystem. „Wir benötigen Hilfen, die es Menschen ermöglichen, in jeder Lebensphase möglichst selbstständig in den eigenen vier Wänden zu leben“, forderte der Gesundheitspolitiker. Hier greife auch das zum 1. Januar in Kraft getretene Krankenhausstrukturgesetz: „Zwischen ambulanten und stationären Behandlungsformen müssen Brücken errichtet werden, um dieser geänderten Bevölkerungsstruktur Rechnung zu tragen.“ Das KEH sei schon jetzt auf dem von der Reform angesteuerten Weg.

„Zu gelingender Behandlung gehört eine gute Pflege“, ist Hermann Gröhe überzeugt. Deshalb dürfe es keinen weiteren Abbau von Pflegestellen geben. Im Gegenteil: Krankenhäuser sollen belohnt werden, wenn sie die Pflege stärken. „Noch nie wurden so viele Menschen in Gesundheitsberufen ausgebildet wie heute“, freut sich der Politiker. Aber Pflegekräfte benötigten gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Vergütung.

In das Berliner Krankenhaus konnte in den vergangenen Jahren erheblich investiert werden, vor allem in bauliche Maßnahmen. Auch 2016 werde sich das KEH gut weiter entwickeln können, betonte Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl. Doch ohne das Engagement der Mitarbeitenden, so Pastor Pohl, wäre das nicht möglich. Auch Michael Mielke, kaufmännischer Geschäftsführer des Krankenhauses, dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren „großartigen Einsatz“.


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