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29.06.2011

NRW-Minister Guntram Schneider besucht Bethel-Einrichtung in Dortmund


Über die Lebenssituation von Menschen, die im Haus Winterkampweg in Dortmund betreut werden, informierten sich Minister Guntram Schneider (2. v. li.) und der Landesbehindertenbeauftragte Norbert Killewald (2. v. re.) bei Andreas Rokossa und Michaela Köhl.

Angeregte Gespräche führte Minister Guntram Schneider mit dem Geschäftsführer von Bethel.regional Hans-Gerd Daubertshäuser und Dr. Günter Wienberg vom Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

Gut integriert in die Nachbarschaft liegt das Haus Winterkampweg. Foto: Paul Schulz

Beeindruckt von dem Engagement der Mitarbeitenden im Betheler Haus Winterkampweg in Dortmund zeigte sich jetzt Guntram Schneider. Bei seinem Besuch der Einrichtung, in der 24 Menschen mit geistigen Behinderungen und auffälligem Sozialverhalten betreut werden, zog der Minister für Arbeit, Integration und Soziales in NRW symbolisch seinen Hut vor der Arbeit, die dort geleistet wird.

Gemeinsam mit dem Beauftragten für die Belange behinderter Menschen in NRW,  Norbert Killewald, Vertretern von Kommune, Kirche und Vereinen informierte sich Schneider über die Lebenssituation von Bewohnerinnen und Bewohnern der besonderen Einrichtung. Dabei wurde deutlich, wie groß der Wunsch der Menschen nach Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist.

Hilfeangebote, wie gerade Bethel sie im unterversorgten Ruhrgebiet aufbaue, seien unverzichtbar. „Aber wenn wir es nicht hinbekommen, dass sich der Bund mehr an den Eingliederungskosten beteiligt, gibt es große Probleme“, prognostizierte Schneider.

Sehr interessiert zeigte sich der Minister auch an einem Projekt, das Bethel gerade gemeinsam mit einem Partner in Düsseldorf vorantreibt. Dabei geht es um die Möglichkeiten der Kommunikation im Internet für Menschen mit einer geistigen Behinderung.


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