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28.04.2017

Osterempfang von Bethel im Norden


Foto: Paul Schulz

Pastor Cornelius Hahn

Pastor Ulrich Pohl

Hannover würdigt die Arbeit Bethels

Zum traditionellen Osterempfang von Bethel im Norden kamen gestern (27. April) rund 80 Menschen in die Birkenhofkirche in Hannover. Das diesjährige Treffen stand unter dem Motto „150 Jahre Bethel“. Der Birkenhof mit seinem Bildungszentrum gehört seit 10 Jahren zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Er sei die jüngste Tochter Bethels, sagte Pastor Christian Sundermann, Geschäftsführer Bethel im Norden (2.v.r.) in seiner Begrüßung vor den geladenen Gästen. Dazu zählten Nutzerinnen und Nutzer genauso wie Mitarbeitende, Vertreter aus Politik und Diakonie sowie des Bethel-Vorstands.

„Sie kümmern sich um die, die zu den sozial Schwachen gehören“, sagte der Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Klaus-Dieter Scholz (2.v.l.). „Und dafür sind wir dankbar.“Auch die stellvertretende Regierungspräsidentin der Region Hannover Petra Rudszuck (3.v.l.) unterstrich die Wichtigkeit von Bethel im Norden für die Region. In ihrem Grußwort hob sie vor allem den Einsatz von Bethel im Norden für eine inklusive Gesellschaft hervor.

Pastor Cornelius Hahn, Vorstand des Diakonischen Werkes Niedersachsen (l.), fand anerkennende Worte anlässlich des 150-jährigen Bethel-Jubiläums. Bethel sei ein enorm gewachsenes Unternehmen der Sozialwirtschaft, sagte er. Auch wenn die Begriffe ähnlich seien, gebe es einen wesentlichen Unterschied zwischen einem Unternehmen der freien Wirtschaft und einem Unternehmen der Sozialwirtschaft, wie Bethel. „Der Unterschied liegt im Motiv und in der Haltung der Mitarbeitenden“, betonte er. Diakonische Unternehmen böten verlässlich Unterstützung an, „egal was für ein Handikap du mit dir herumträgst.“

Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel (Mitte), war eingeladen worden, um ein Schlaglicht auf 150 Jahre Bethel zu werfen. „Wir wollen fröhlich feiern, dankbar auf die Geschichte schauen, die Weiterentwicklung diskutieren und die Zukunft gestalten“, so Pastor Pohl. Die Themen, die Bethel auch in der Zukunft beschäftigen werden seien unter anderem die Hospizarbeit als Antwort auf die Sterbehilfe oder assistive Technologien für Menschen mit Einschränkungen.

Der Osterempfang, der in diesem Jahr zum 6. Mal stattfand, ist immer auch eine Einladung zur Begegnung. Deshalb luden die Geschäftsführenden Luise Turowski (3.v.r), Stefanie Schwinge-Fahlberg (r.) und Pastor Christian Sundermann zum Austausch in die „Schwesternstube“ über der Birkenhofkirche ein.


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