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15.12.2017

Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Diakonie gründen Verein


In Bethel unterzeichneten die sieben Gründungsmitglieder die Satzung des Vereins „KogniHome“: (v.l., vorne) Ralf Müterthies (Hettich, 3. Vereinsvorstand), Prof. Dr. Ingmar Steinhart (v. Bodelschwingsche Stiftungen Bethel, 1. Vereinsvorstand), und Dr. Thorsten Jungeblut (Universität Bielefeld, 2. Vereinsvorstand), sowie (v.l., hinten) Torsten Born (Steinel), Dr. Bartolt Haase (Stiftung Eben-Ezer), Andreas Enslin (Miele) und Dr. Michael Schilling (Hella). Foto: Elbracht

KogniHome - die mitdenkende Wohnung der Zukunft. Foto: Schulz

Erhalt der Forschungswohnung „KogniHome“ gesichert

Das innovative OWL-Projekt „KogniHome“, bei dem es um die Entwicklung technikunterstützten Wohnens geht, wird weitergeführt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte das auf drei Jahre angelegte Projekt mit acht Millionen Euro gefördert. Doch diese Finanzierung läuft zum Jahresende aus. Deshalb haben sich jetzt sieben Partner aus Diakonie, Wirtschaft und Wissenschaft verpflichtet, den Fortbestand des Projekts zu sichern.

Dazu wurde jetzt der Verein „KogniHome – Technikunterstütztes Wohnen für Menschen e. V.“ gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Firmen Hettich, Hella und Miele sowie die Universität Bielefeld und die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel – alle Partner arbeiteten auch schon im Vorgängerprojekt zusammen. Neu dabei sind die in Lemgo ansässige Stiftung Eben-Ezer und die auf Sensor-Technik spezialisierte Firma Steinel. „Für uns ist das eine Riesenchance“, sagt Torsten Born. Vier Fördermitglieder begleiten das Projekt, unter anderem die Fachhochschule Bielefeld.

Maßgeblich geht es dem Verein um den Erhalt und die Nutzung der „Forschungswohnung“ in Bethel, einem visionären und doch absolut an den Anforderungen des Alltags ausgerichtetem Laboratorium für „smartes Wohnen“. Am Betheleck wurde eine gewöhnliche Wohnung ausgestattet mit vernetzter, mitdenkender Technik, die allerdings in der Lebenswelt der Bewohner größtenteils unsichtbar ist. Dieses Zuhause der Zukunft bietet vor allem Menschen mit Behinderungen oder Senioren Möglichkeiten eines weitestgehend selbstständigen Lebens, unterstützt von assistiven Technologien.

Der weitere Betrieb der Forschungswohnung ist somit sichergestellt. „Aber wir wollen nicht nur erhalten, sondern auch innovativ weiterentwickeln“, betont Bethel-Vorstand Professor Dr. Ingmar Steinhart. Besonders der Praxisbezug der intelligenten Technologien soll weiter ausgebaut werden. Ein weiterer Schwerpunkt sind ethische und rechtliche Fragen, die das digital unterstützte Wohnen aufwirft.

 

 


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