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23.05.2011

Pastor Pohl auf Lutherischem Klassentag


„Kirche und Diakonie als Einheit verstehen“

„Kirche braucht 100 Prozent Diakonie, denn Kirche ist Diakonie. Und Diakonie braucht 100 Prozent Kirche, denn Diakonie ist Kirche“, betonte der Bethel-Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl vor dem Lutherischen Klassentag der Lippischen Landeskirche. In Lemgo sprach Pastor Pohl am 20. Mai über das wechselseitige Verhältnis von Diakonie und Kirche: „Ohne Kirche verliert Diakonie ihren Auftrag; ohne Diakonie erfüllt Kirche nicht den Auftrag, den sie von Jesus Christus und der Bibel her hat.“

In seinem Vortrag führte Pohl zunächst in biblische Grundlagen diakonischer Arbeit ein. Anhand historischer Entwicklungen zeigte er auf, dass Kirche und Diakonie niemals getrennt, sondern immer als Einheit verstanden werden müssen. Allerdings stellen die gesellschaftlichen Rahmenbedingen wie eine hohe Staatsverschuldung, marktorientierter Wettbewerb im Sozialbereich, sich verändernde Wertorientierungen bei den Menschen und rückläufige Mitgliederzahlen bei den Kirchen den Zusammenhang von Kirche und Diakonie vor neuartige Herausforderungen.


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