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17.12.2018

Pastor Ulrich Pohl erhält NRW-Verdienstorden


Ministerpräsident Armin Laschet (l.) überreicht Pastor Ulrich Pohl die Auszeichnungen. Fotos: Elbracht

Neben Pastor Ulrich Pohl wurde auch Erfolgstrainer Otto Rehagel ausgezeichnet.

„Nicht über Menschen sprechen, sondern mit Menschen“


Das Land Nordrhein-Westfalen hat neun Bürgerinnen und Bürger mit seinem Verdienstorden geehrt. Zu den Gewürdigten zählte auch Pastor Ulrich Pohl. Ministerpräsident Armin Laschet überreichte die Auszeichnungen am Samstag im Historischen Rathaus Aachen.

Als „Manager mit christlichem Kompass, für den immer der Mensch im Mittelpunkt steht“ bezeichnete der CDU-Politiker den Vorstandsvorsitzenden Bethels. In den zehn Jahren seiner Tätigkeit als Bethel-Chef sei es ihm gelungen, Vorurteile gegenüber sozial benachteiligten Menschen abzubauen und Brücken aufzubauen. „Ulrich Pohl ist ein 'Menschenfischer', dem es gelingt, Menschen für die Arbeit Bethels und damit vor allem für die Menschen, die in Bethel auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind, zu gewinnen“, so der Ministerpräsident in seiner Laudatio. „Nicht über Menschen sprechen, sondern mit Menschen“, laute seine Devise.

Pastor Pohl ist der zweite Mensch aus Bethel, der den NRW-Verdienstorden erhält: Im vergangenen Jahr wurde bereits Adelheid Rieffel, Vordenkerin und -kämpferin der Hospizbewegung, für ihr beharrliches und unermüdliches Engagement geehrt. In diesem Jahr wurde neben Pastor Ulrich Pohl unter anderem Otto Rehhagel ausgezeichnet. Der Erfolgstrainer hat in seiner langen Laufbahn nicht nur zahlreiche sportliche Erfolge gefeiert, sondern sich auch in sozialer Hinsicht eingebracht, etwa für Menschen mit Behinderungen, Kita- und Grundschulkinder oder in der Resozialisierung von Strafgefangenen.

Der NRW-Verdienstorden ist eine der höchsten Auszeichnungen des Landes und wurde 1986 aus Anlass des 40. Geburtstages des Landes gestiftet. Die Würdigung wird an Bürgerinnen und Bürger als Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste für die Allgemeinheit und ihr Engagement für die Gesellschaft verliehen. Seit seiner Einführung sind rund 1.600 Frauen und Männer mit dem Verdienstorden ausgezeichnet worden. Die Zahl der Orden ist auf 2.500 begrenzt.


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