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12.04.2010

Pfarrer Werner Braune liest aus seinen Erinnerungen an die DDR


„Abseits der Protokollstrecke“ in der Zionskirche

Bielefeld-Bethel/Berlin. Die Erinnerungen an seine Zeit als Pfarrer und Leiter einer Diakonischen Einrichtung in der DDR hat Pastor Werner Braune „Abseits der Protokollstrecke“ betitelt. Am 13. April liest er aus seinem Buch um 19 Uhr in der Zionskirche in Bielefeld-Bethel. Die Lesung wird musikalisch umrahmt. An dieser Protokollstrecke zwischen der Waldsiedlung Wandlitz und Berlin lebte Werner Braune mit seiner Familie, als er als Diakoniepfarrer die Stephanus-Stiftung in Berlin Weißensee leitete. Hier kamen die Funktionäre und Parteioberen täglich vorbei und zur Nachbarschaft gehörte sowohl die Stasi als auch die libyische Botschaft. Vom Alltagsleben in der DDR, den Repressionen gegenüber kirchlichen Einrichtungen und dem Widerspruch zwischen humanistischen Anspruch des Staates und seiner menschenverachtenden Realität schreibt Werner Braune. Er ist ein Sohn Paul Braunes, des langjährigen Leiters der zu Bethel gehörenden Hoffnungstaler Anstalten Lobetal bei Berlin.


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