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08.05.2020

Pflegeheime bereiten sich auf Lockerungen vor


Ab dem Wochenende können Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen in NRW wieder Besuch von Familie und Freunde empfangen – Voraussetzung ist die Einhaltung wichtiger Schutzmaßnahmen.

Fotos: Paul Schulz

Bethel.regional und Altenhilfe Bethel OWL

Die vom Gesundheits- und Sozialministerium NRW bekannt gegebenen Lockerungen des generellen Besuchsverbots in Pflegeheimen werden auch in Bethel engagiert zur Umsetzung vorbereitet. Ab morgen, 9. Mai 2020, haben Bewohnerinnen und Bewohner von Bethel.regional-Einrichtungen wieder die Möglichkeit, Besuche zum Beispiel von Familienangehörigen und Freunden, zu bekommen. In der Altenhilfe treten diese Lockerungen ab Sonntag, 10. Mai, in Kraft. Voraussetzung dafür ist, dass wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher.

„Wir prüfen, wie wir die Lockerungen ermöglichen können, ohne den Schutz der Bewohner zu gefährden“, sagt Diakon Werner Arlabosse, Vorsitzender der Direktion Sarepta und verantwortlich für die Altenhilfe Bethel OWL. Die schnelle Öffnung sei für die Bewohner und ihre Angehörigen wichtig, bedeute für die Mitarbeitenden aber eine besondere Herausforderung, da viele Vorgaben in kürzester Zeit realisiert werden müssten.

Sowohl die Stiftungen Sarepta/Nazareth sowie Bethel.regional haben ein Besuchskonzept mit besonderen Regelungen, zum Beispiel für die Besuchszeit, für ihre Einrichtungen Alten- und Eingliederungshilfe entwickelt. Die Angehörigen werden in einem Brief darüber informiert und über die Hygiene- und Schutzvorkehrungen aufgeklärt. In allen Betheler Einrichtung besteht die Bitte, sich vor einem Besuch anzumelden, damit die Besuche koordiniert werden können und alle Maßnahmen zum Schutze der Bewohnerinnen und Bewohner vorbereitet werden können.

Bethel im Norden

Die Altenhilfe des Stifungsbereichs Bethel im Norden hat bereits ein beschütztes Öffnungskonzept entwickelt mit allen momentan geforderten Mitdokumenten (z.B. Erfassungslisten, Beratungsprotokoll, ausführliche Beratung). Diese Konzepte werden gerade mit den Einrichtungsleitungen speziell an die entsprechende stationäre Einrichtung angepasst. Sobald die niedersächsische Sozialministerin oder auch das Land eine konkret terminierte Öffnung der Altenhilfe ausspricht, wird Bethel im Norden alle geforderten Konzepte einreichen können. Momentan geht man davon aus, dass es frühestens am Montag so weit sein wird. Bisher muss eine vorsichtige Öffnung auch immer noch vorab beim zuständigen Gesundheitsamt beantragt werden.

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Lockerungen der Kontaktsperre in der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal werden von der Geschäftsführung auf Grundlage neuer Eindämmungsverordnungen demnächst vorgenommen. Aktuell werden die Details dieser konkreten Vorgaben des Landes noch abgewartet.


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