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15.10.2018

Präses besucht PIKSL-Labor Düsseldorf


Fotos: Christian Weische

Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, hat am Freitag das PIKSL-Labor an der Erkrather Straße in Düsseldorf besucht. Dort informierte er sich darüber, wie Menschen Unterstützung bei der Nutzung digitaler Medien bekommen.

„Es geht darum, in einer sehr komplexen Welt Dinge leicht verständlich zu machen“, sagt PIKSL-Laborleiterin Dr. Nadja Zaynel. Das Mitarbeiterteam ist inklusiv, Menschen mit Behinderungen sind als Experten tätig und erklären Besuchern und Kursteilnehmern den Umgang mit Smartphones, PCs und sozialen Netzwerken. Neben verschiedenen Bildungsangeboten kooperiert das PIKSL-Labor auch mit Wissenschaftlern und Organisationen, die an der Entwicklung neuer Techniken zur digitalen Teilhabe und Barrierefreiheit forschen.

Der Präses lobte den Ansatz des PIKSL-Labors, der die Kompetenzen von Menschen mit Behinderung in den Vordergrund stelle, anstatt Defizite zu thematisieren. „Es ist ein ausgesprochen innovatives Projekt, das stadtteil- und quartiersorientiert, aber auch ein deutliches Statement zur Inklusion ist“, so Manfred Rekowski.

Die Abkürzung PIKSL steht für „Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben“. Das Düsseldorfer PIKSL-Labor wurde 2011 eröffnet und gehört zur In der Gemeinde leben gGmbH (IGL), an der zu jeweils 50 Prozent die Diakonie Düsseldorf und die Stiftung Bethel beteiligt sind. Seit 2015 gibt es ein zweites PIKSL-Labor in Bielefeld, per „Social Franchising“ sollen bis 2020 mindestens fünf weitere Standorte in ganz Deutschland öffnen. Weitere Informationen zu den PIKSL-Laboren gibt es unter www.piksl.net.


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