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06.10.2016

Schlüsselübergabe für umgebautes Haus Groß-Bethel


(v.l.) Sr. Dörte Rasch, Kanzlerin der Kirchlichen Hochschule, Diakon Carsten Böhrnsen, Geschäftsführer der FH der Diakonie, Bibliotheksleiterin Ingrid Reilard-Petersen, Bethel-Vorstand Dr. Rainer Norden, Pastorin Jutta Beldermann, Geschäftsführerin der Ev. Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde, Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl, Prof. Dr. Matthias Benad, Rektor der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong und FH-Rektorin Prof. Dr. Hilke Bertelsmann nahmen die Schlüssel von Architekt Frank Ebler (r.) entgegen.

Haus Groß-Bethel: Ein Gebäude, drei Bildungseinrichtungen. Fotos: Reinhard Elbracht

„Herzstück“ des Bildungscampus Bethel eröffnet

Nach knapp zwei jähriger Umbauarbeit wurde heute der Schlüssel für das Haus Groß-Bethel in Bielefeld übergeben. In das markante und geschichtsträchtige Gebäude ziehen zum Wintersemester 2016/17 die Fachhochschule der Diakonie, das Institut für Diakoniewissenschaft und -management der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, die Evangelische Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde sowie die Zentrale Bibliothek ein. 

Bethels erster Neubau (1873 eingeweiht) wird das „Herzstück“ des Bildungscampus Bethel werden und damit zentraler Ort für die rund 1.200 Studierenden der drei Bildungseinrichtungen sein. Die sechs großen Seminarräume eröffnen vor allem der FH der Diakonie mit ihren etwa 900 Studierenden neue Möglichkeiten. Die Bündelung unter einem Dach werde Bethel als Bildungsstandort stärken, ist Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong, im Bethel-Vorstand für den Bereich Bildung verantwortlich, überzeugt: „Die unmittelbare Nachbarschaft der Einrichtungen verstärkt die Durchlässigkeit diakonischer Bildung. Vom Bachelor bis zur Promotion – an einem Standort wird alles angeboten, was im Bereich der Diakonie auf dem Sozialmarkt gebraucht wird.“

Die FH der Diakonie wechselt aus ihrem bisherigen Hauptsitzt im Haus Terach in den Bethelweg 8. Der alte Standort wird von der Vereinten Evangelischen Mission genutzt. Die bisherige „Heimat“ des Instituts für Diakoniewissenschaft und -management am Remterweg ist baulich in einem schlechten Zustand und wird den Ansprüchen längst nicht mehr gerecht. Die Evangelische Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde wechselt aus dem benachbarten Haus Nazareth in das ehemalige Wohnheim für ältere Menschen mit geistiger Behinderung.

Besonders attraktiv wird das Haus Groß-Bethel für alle künftigen „Bewohner“ auch durch die Zentrale Bibliothek im Sockelgeschoss des Gebäudes, das an einem Hang steht. Die Kosten für den Umbau von Groß-Bethel betrugen rund 5 Millionen Euro.


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