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05.07.2013

Staatsekretärin besuchte Kinderhospiz Bethel


Der achtjährige Jason Oskar Schmutzler freute sich über den Besuch von Jasmin Wahl-Schwentker (vorne, l.), Ulrike Flach (vorne, r.) und Jan-Maik Schlifter (hinten, l.). Pastor Bernward Wolf und Ulrich Strüber (hinten, v. l.) sowie Kinderarzt Peter Schürmann und Pflegedienstleiterin Brigitte Kramer informierten die Gäste. Foto: Reinhard Elbracht

Klare Regeln für Kinderhospiz-Aufenthalte

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Ulrike Flach (FDP) will sich für eine einheitliche Auslegung der gesetzlichen Regelung für die Finanzierung von Kinderhospiz-Aufenthalten einsetzen. Das sagte sie jetzt bei einem Besuch des Kinder- und Jugendhospizes Bethel in Bielefeld zu.

Insbesondere in NRW streiten sich die Kranken- und Pflegekassen über die Finanzierung der Aufenthalte von unheilbar kranken Kindern und ihren Eltern in Kinderhospizen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur, wenn die Kinder zum Sterben in ein Hospiz kommen. Doch in Bethel und an den zehn anderen Standorten in Deutschland dienen die Aufenthalte auch zur Entlastung der pflegenden Angehörigen. Dafür muss eigentlich die Pflegeversicherung aufkommen. Doch das Kontingent ist schnell aufgebraucht.

Auf Initiative der FDP hat der Landtag NRW beschlossen, die Landesregierung aufzufordern, sich bei den Kostenträgern für eine einheitliche Auslegung des Paragraphen 39a im Sozialgesetzbuch V (SGB V) und somit für die Umsetzung der entsprechenden Rahmenvereinbarung einzusetzen.

Ulrike Flach besuchte das Kinder- und Jugendhospiz Bethel in Begleitung der Bielefelder FDP-Bundestagskandidatin Jasmin Wahl-Schwentker und des FDP-Kreisvorsitzenden Jan-Maik Schlifter. Bethels stellvertretender Vorstandsvorsitzender Pastor Bernward Wolf und Geschäftsführer Ulrich Strüber informierten die Gäste über die 2012 eröffnete Einrichtung mit zehn Plätzen.


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