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28.06.2016

Stiftungsprofessorin für Epilepsieforschung


Freuen sich über die neue Stiftungsprofessur: Professor Dr. Christian Bien (v. l.), Epliepsie-Zentrum Bethel, Rektor Professor Dr. Gerhard Sagerer, Juniorprofessorin Kirsten Labudda und Professor Dr. Stefan Fries, Universität Bielefeld. Foto: Paul Schulz

Universität Bielefeld und Bethel forschen gemeinsam

An der Universität Bielefeld gibt es eine neue Stiftungsprofessur: Seit dem 1. Februar ist Kirsten Labudda Juniorprofessorin für Klinische Neuropsychologie mit Schwerpunkt Epilepsieforschung. Die Professur wird von Bethel auf sechs Jahre mit insgesamt rund 750.000 Euro finanziert. Sie bildet einen weiteren Baustein in der strategischen Zusammenarbeit zwischen Bethel und Universität.

Kirsten Labudda kennt sowohl die praktische wie auch die wissenschaftliche Seite. So war sie unter anderem wissenschaftliche Mitarbeiterin in der MRT-Abteilung und zuletzt auch psychotherapeutische Leitung auf der Station für Verhaltensmedizinische und Psychotherapeutische Epileptologie in der Klinik Mara im Epilepsie-Zentrum Bethel. Zuvor hat sie an der Universität Bielefeld in Psychologie promoviert und als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet.

Seit 2008 arbeitete die 35-Jährige als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der MRT-Abteilung der Gesellschaft für Epilepsieforschung und zuletzt auch klinisch als psychotherapeutische Leitung auf der Station für Verhaltensmedizinische und Psychotherapeutische Epileptologie in der Klinik Mara in Bethel. Seit Februar ist Kirsten Labudda wieder an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft an der Universität Bielefeld: „Ich habe viele Fragen aus meiner Zeit in der Klinik Mara mitgebracht, mit denen ich mich nun auseinandersetzen kann.“

Diesen Vorteil sieht auch Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel: „Die Stiftungsprofessur wird von Bethel finanziert, um die universitäre Forschung mit der klinisch-anwendungsorientierten Forschung im Epilepsie-Zentrum Bethel zu vernetzen.“ Auch Rektor Professor Gerhard Sagerer ist sehr zufrieden: „Wir freuen uns, dass damit die Verbindungen zwischen Bethel und der Uni Bielefeld noch enger werden. Letztlich geht es darum, Menschen mit großen gesundheitlichen Problemen zu helfen. Ein schöneres Ziel ist kaum denkbar!“

Die Stiftungsprofessur bildet einen weiteren Baustein in der strategischen Zusammenarbeit zwischen Bethel und Universität, die 2010 vertraglich vereinbart wurde. Zahlreiche Forschungsprojekte von Inklusion bis Robotik sind in diesem Rahmen schon entstanden.


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