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26.07.2010

Vereinte Evangelische Mission tagte in Berlin


Zu einem fachlichen Austausch trafen sich Ärzte von drei Kontinenten im Berliner Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge.

Angeregte Diskussionen prägten die fünftägige Konsultation. Fotos: Robert Burg

Medizinische Zusammenarbeit verabredet

Die leitenden Ärzte der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) tauschten sich in der vergangenen Woche auf der ersten internationalen VEM-Konsultation für Mediziner in Berlin aus. Vom 18. bis zum 23. Juli ging es Medizinern aus dem Kongo, aus Indonesien, Tansania, Hongkong und den Philippinen unter anderem um die Benachteiligung kirchlicher Kliniken gegenüber staatlichen Einrichtungen, eine mangelnde finanzielle Absicherung und den Umgang mit knappen Ressourcen. Gastgeber im zu Bethel gehörenden Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge war Psychiatriechefarzt Prof. Dr. Albert Diefenbacher. Neben den Gästen aus Asien und Afrika nahmen aus Bethel noch PD. Dr. Andreas Luttkus (Ev. Krankenhaus Bielefeld), Dr. Lutz Worms (Bewegungs- und Sporttherapeutischer Dienst), Dr. Brian Barrett (KEH), Dr. Ronald Burian (KEH) und Dr. Torsten Kratz (KEH) teil.

Die Tagung im Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge stand unter der Überschrift „Working against prejudice“ (zu Deutsch: „Gegen Vorurteile arbeiten“). Mit der Mediziner-Konsultation will die VEM eine Plattform schaffen, auf der sich Partner-Einrichtungen auf drei Kontinenten verständigen können. Dabei soll zum einen der Süd-Süd-Austausch zwischen Afrika und Asien gefördert werden, zum anderen werden Mediziner aus Deutschland als feste persönliche Ansprechpartner benannt, was zukünftige Kooperationsprojekte erleichtert. Geleitet wurde die Tagung von VEM-Präsidentin Diakonin Regine Buschmann aus Bethel.


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