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24.03.2017

VerMon5: Neuer Arbeitsbereich im Stiftungsbereich proWerk


Beschäftigte und Mitarbeitende arbeiten in VerMon5 Hand in Hand.

Hans Jürgen Kittel (r.) im Gespräch mit Abteilungsleiterin Gerlinde Woyna (2.v.r.) und Angehörigen der Beschäftigten. Fotos: Schulz

Eine lange Fensterfront sorgt für viel Licht, großzügig geschnittene Arbeitsräume bieten Bewegungsfreiheit. In den ehemaligen Räumen der Näherei und Handweberei am Quellenhofweg ist ein barrierefreier Arbeitsbereich für Menschen mit hohem und besonderem Unterstützungsbedarf entstanden. Mit einem Gottesdienst wurde im SB proWerk jetzt die neue Abteilung „VerMon5“ offiziell eröffnet.

Es sei schön mit VerMon5 einen Ort zu haben, der die Hilfe noch einfacher mache, freute sich Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen. Zwei große Arbeitsräume bieten auch für Menschen im Rollstuhl ausreichend Platz. Die Türsysteme lassen sich eigenhändig bedienen, und der Essbereich mit Küche kann durch eine bewegliche Trennwand aufgeteilt werden. „Eine Besonderheit sind Einzelräume mit schallisolierten Wänden für Menschen, die ein reizarmes und ruhiges Umfeld brauchen“, erläuterte Abteilungsleiterin Gerlinde Woyna. Eine weitere Rückzugsmöglichkeit gibt es in einem Snoezelraum, dessen Ausstattung zur Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung und zugleich zur Entspannung beitragen soll.

30 Menschen finden in der neuen Abteilung sowohl einen Arbeitsplatz als auch Angebote der Beruflichen Bildung. Die Produktion für Industrieunternehmen ist ebenso Programm wie die Mobilisierung, Konzentrationsübungen und die Teilhabe am Gruppengeschehen. Der Umbau der Räume wurde durch eine großzügige Einzelspende ermöglicht. Mit der Finanzierung will Hans Jürgen Kittel an seinen Urgroßvater, Theologe und Kirchenreformer, Theodor Kliefoth erinnern.


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