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20.12.2012

Wissenschaftsministerin zeichnet IGL-Projekt aus


„Menschen mit Behinderungen sind Expertinnen und Experten beim Abbau technischer Komplexität“, betonte Svenja Schulze.

Die Ministerin würdigte die Arbeit des inklusiven PIKSL-Teams. Fotos: Rainer Hotz

PIKSL-Labor ist "Ort des Fortschritts"

Die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat gestern, 19. Dezember, das „PIKSL-Labor“ in Düsseldorf als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet. Das Projekt PIKSL der „ln der Gemeinde leben gGmbH“ (IGL) verfolgt das Ziel, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien für Menschen mit geistiger Behinderung zugänglich zu machen und weiter zu entwickeln. „Menschen mit Behinderungen sind Expertinnen und Experten beim Abbau technischer Komplexität. Und sie können auch dazu beitragen, die Barrieren für andere abzubauen“, betonte die Ministerin bei der Verleihung.

Im Projekt PIKSL arbeiten Menschen mit Handicap gleichberechtigt mit Experten aus Forschung und Wissenschaft an barrierearmen Lösungen im Bereich digitaler Kommunikations- und Informationstechnik. Diese inklusive Vorgehensweise steht dabei für einen neuen Umgang mit Behinderungen: Der behinderte Mensch wird nicht als betreuungsbedürftig gesehen, sondern als kompetenter Partner im Abbau von Komplexität.


Dateien:
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066PIKSL_Labor.jpg (1.6 MB)
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