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17.11.2016

„Woche des Respekts“ in NRW


Gesprächsrunde über nichtalltägliche Arbeit in der KAVA (v.l.): Sozialarbeiter Klaus Meistrowitz, Sozialdienst-Leiterin Andrea Knoke, Pädagogin Dorothee Engelbrecht, Kirchenrat Thomas Weckelmann, Präses Annette Kurschus und Krankenschwester Sarah Gevers.

Präses Annette Kurschus (l.), Sozialdienstleiterin Andrea Knoke und Bethel.regional-Geschäftsführer Miachael Conty lassen sich von Wohnungslosen deren Probleme schildern.

Krankenschwester Sarah Gevers (l.) berichtet Kirchenrat Thomas Weckelmann und Präses Kurschus von der medizinischen Hilfe streetmed.

Präses Annette Kurschus würdigt die  Wohnungslosenhilfe in Bethel

Anlässlich der NRW-Woche des Respekts hat die Präses der Ev. Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, heute die Wohnungslosenhilfe in Bethel besucht. Im „Tagesaufenthalt KAVA“ machte sie sich ein Bild von den Alltagsproblemen, mit denen wohnungslose Menschen zu kämpfen haben. Im Gespräch mit der Präses schilderten Betroffene ihre Schwierigkeiten im Umgang mit Behörden, Probleme bei der Wohnungssuche und beklagten mangelnden Respekt der Gesellschaft ihnen gegenüber. Gleichzeit lobte Präses Kurschus den engagierten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betheler Sozialdienst, zu dem die KAVA gehört. „Ich habe großen Respekt vor Ihrer Arbeit. Dass Sie den Menschen hier einen offenen Raum anbieten und helfen, ihre großen und kleinen Alltagsfragen zur regeln, verdient höchste Anerkennung“, betonte Präses Kurschus.

Zum Angebot der KAVA in der Bielefelder Innenstadt  gehört auch ein medizinischer Behandlungsraum, Duschräume sowie Möglichkeiten Wäsche zu waschen. Seit 2003 betreiben die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel die KAVA in alleiniger Trägerschaft. Beeindruckt von der offenen Sozialarbeit zeigte sich auch Kirchenrat Dr. Thomas Weckelmann. Der Beauftragte der Ev. Kirche von Westfalen bei der Landesregierung hatte den Besuch der Präses angeregt.

Die Woche des Respekts ist eine Initiative der Landesregierung NRW vom 14. bis 18. November. Damit soll ein klares Zeichen gegen Hass und Gewalt sowie für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung im Umgang miteinander gesetzt werden (www.respekt.nrw). In öffentlichen Veranstaltungen und kleinen, wertschätzenden Terminen werben Politiker deshalb in dieser Woche landesweit für mehr Respekt. Dabei erhalten sie Unterstützung von zahlreichen Prominenten aus Kirche, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft.


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